Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1818)
Entstehung
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muß, was ihm Vortheil bringt, wird daher auch auf die Schweinezucht ſeine Aufmerkſamkeit richten, und ſo viel von dieſen Thieren halten, als er mit den Abgaͤngen der Haus⸗ haltung, mit einigen Kartoffeln und etwas Spreu ernaͤhren kann. Mit Getreide fuͤttert man ungern die Schweine, es muͤßte denn gar wenig gelten, oder jene muͤßten ſehr theuer ſeyn. In beiden Faͤllen kann man auch reines Getreide auf die Schweine wenden, wobei ſie, vorzuͤglich in der Jugend, ſehr gut empor wachſen.

Fuͤr gewoͤhnlich ſind aber die Kartoffeln, die Ruͤbenarten, vorzuͤglich Runkelruͤben und Moͤhren, das eigentliche Schwei nefutter. Am beſten iſt es, man kocht dieſe Gewaͤchſe, und ſtampft ſie zu einem Brei, in welchen man Spreu von Lein knoten, von Klee, von Buchweitzen ꝛc. dann einruͤhrt, wenn derſelbe noch bruͤhend heiß iſt.

Im Sommer giebt man dieſen Thieren Molken und Kuͤchentrank zu ſaufen, nebenbei aber gruͤnen Klee, Salat,

der alt und hart geworden iſt, Mohn, der ausgezogen wird;

auch verſchiedene Unkraͤuter als Melde, Saudiſtel, Hederich. Man thut wohl!, dergleichen gruͤne Sachen zu ſtampfen, und mit dem Trank zu vermengen.

Haldjaͤhrige Schweine, und noch aͤltere vorzuͤglich, halten ſich bei einem ſolchen Futter herrlich. Dieſe Thiere ſind ſo gefraͤßig, daß ſie deswegen zum Sprichwort geworden ſind. Die jungen Ferkel, ſo lange ſie noch kein Vierteljahr alt ſind, muß man aber doch ſchon mit mehrerer Sorgfalt behandeln, und ihnen beſſeres Futter geben. Giebt man ihnen in der erſten Zeit etwas Getreide, ſo wachſen ſie ſchnell auf; ſind ſie aber auch einmal verbuttet, ſo bleiben ſie oft mehrere Monate lang ſo, daß man gar keine Zunahme ſpuͤrt.

Hat man Gelegenheit Ferkel oder junge Schweine gut abzuſetzen, ſo kann eine Zuchtſau vielen Vortheil bringen, wenn ſie gut iſt. Um ſich eine ſolche zu verſchaffen, kauft oder zieht man ſich ein Ferkel von einer ſolchen Art zu, wel che in der Gegend am beliebteſten iſt. Gewoͤhnlich fallen

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