Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1818)
Entstehung
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177 dann die Herzen der Pflanzen angreifen, oder manche Pflan⸗ ze vertreten.

Die Futtererſparniß, die man durch das Saathuͤten bei der dazul dienlichen Witterungmacht, muß man als ein Mittel betrachten, die Einbuße an Futter bei kargen Futterernten, durch große Duͤrre z. B. veranlaßt, zu uͤbertragen. Man muß alſo darum noch nicht von ſeiner gewoͤhnlichen Futterre⸗ gel abgehen, und taͤglich etwas mehr geben, ſondern muß lieber etwas Futter zu uͤberſparen ſuchen.

Fuͤnfeies Kapitel.

Von der Zucht, Wartung und Pflege der Schweine.

Auch die Schweine ſind dem Landmanne ſehr nuͤtzliche Thiere Wenn er ſie gleich nicht zum Ziehen und Milchen brauchen kann, ſo verſorgen ſie doch ſeine Haushaltung mit Fleiſch, Wurſt, Speck und Fett, ohne welche in unſern Gegenden niemand eine Wirthſchaft fuͤhren kann. Es kann aber auch man⸗ cher Thaler Geld aus dem Verkaufe derjenigen Schweine geloͤſet werden, die man nicht ſelbſt zum Schlachten braucht. In einer Haushaltung, die aus ſechs bis acht Menſchen beſteht, und wo vier bis fuͤnf Kuͤhe gehalten werden, fuͤttert man einige Schweine mit Kuͤchentrank und Molken auf, ſo daß man ihre Unterhaltung kaum gewahr wird. Außerdem ſuchen die Schweine nebſt den Huͤhnern manches verzettelte Koͤrnchen auf dem Hofe auf, was ſonſt umkommen wuͤrde; die Koͤrner, welche in den Stoppeln liegen bleiben, und die Kartoffeln, welche beim Ausgraben verwuͤhlt worden ſind, wuͤrden ohne Schweine gar keinen Nutzen haben. Ein Landmann, dem nichts klein und unbedeutend ſeyn II. f 12