Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1818)
Entstehung
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ſchlage behandelt und ſie anſaͤet. Im erſten Anfange konnt Ihr freilich nicht erwarten, daß gleich die guten Weiden da ſeyn ſollen, die ich Euch hier verſprochen habe. Euer Sand⸗ land iſt jetzt durch das ewige Ruͤhren viel zu loſe geworden; es enthaͤlt viel zu wenig Graswurzeln, als daß ſogleich das laͤngere Liegen viel helfen kann. Aber nach ſechs oder acht Jahren ſollt Ihr wohl die Folgen ſpuͤren. Es wird ſich im mer mehr Gras auf dieſen Laͤndereien einfinden; davon werden die Schaafe immer beſſer leben koͤnnen; ſie werden natuͤrlich immer mehr pferchen, und ſo wird der Graswuchs ſich jaͤhr⸗ lich beſſern, mit demſelben aber auch die Getreidearten, die darauf folgen.

Zuerſt wird Ein Morgen ganz ſchlechtes Sandland kaum fuͤr ein Schaaf Weide geben. Nach laͤngerer Ruhe, einiger Duͤngung, vielleicht auch durch Ueberfahren mit Mergel, und dadurch, daß man den Graswuchs vermehrt, indem man mit der letzten Getreideſaat weißen Klee ausſtreuet, wird man die Weide ſo verbeſſern koͤnnen, daß ein Morgen fuͤr zwei⸗ ja vielleicht fuͤr drei Schaafe Weide giebt. Dies wird ſich natuͤrlich auch danach richten, ob der Boden mehr Thon hat, oder faſt ganz reiner Sand iſt. Lehmiger Sandboden kann ſchon eine ſehr gute Schaafweide geben, wenn er mit Mergel befahren iſt.

Des Beiſpiels halber wollen wir einmal auszumitteln ſu⸗ chen, wie viel Schaafe auf einem Bauergute von ſechzig Mor⸗ gen gehalten werden koͤnnen, welches zwei Drittheile, oder vierzig Morgen Sandland hat, auf welchem keine Ger ſte ohne eine anſehnliche Grundverbeſſerung, wie z. B. das Befahren mit Mergel, wachſen wuͤrde. Ein Drittheil oder zwanzig Morgen werden nun huthfrei. Es wird wechſelsweiſe zum Getreidebau und Futterbau fuͤr das Arbeitsvieh und die Haushaltskuͤhe genuͤtzt.

Die 40 Mergen wuͤrden in 6 Theile getheilt, von dem jeder 6 Morgen 120 Quadratruthen groß iſt.

Ein Theil wuͤrde nach meinem Vorſchlage mit Buchweißen und Sporgel beſaͤet; darauf und auf den zweiten Theil kaͤme

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