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84 Der Umſtand, das Schaafe ohne Heu bei Stroh und 1 3 Kartoffeln nutzbar durchgewintert werden koͤnnen, iſt fuͤr die an dirn Sandgegenden ſehr wichtig. An der Sommerweide fuͤr 2 ſohe, Schaafe fehlt es hier nicht, wohl aber ofter an Heu, um die . aj rn Schaafe auch im Winter zu erhalten. Kartoffeln wachſen auf Stt lön k ſolchem Boden aber doch, und ſonach koͤnnen ſie zum Winter—
futter angebauet werden. Nicht weniger gedeihen Moͤhren und weiße Ruͤben auf Sandboden. Mit dieſen und Buch— weitzenſtroh will ich die Schaafe recht gut fuͤttern.
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krnate u Der Miſt der Schaafe uͤbertrift allen andern. Alle e auſen i Fruͤchte wachſen uͤppig in ihm. Am wirkſamſten iſt er frei— ſeme 4 lich auf den mehr thonigen Feldern, aber ſelbſt ſandiger Ra hhed Acker traͤgt ſehr gut nach dieſer Duͤngung. Man darf ihm 2 Trini,3 ſolche nur nicht ſtark mit einem Male, ſondern muß ſie ihm 3 uts Um öfter geben. 21) zu ſfn Recht eigentlich paßt aber der Schaafmiſt fuͤr die naſſen, ut ni ſauern Gruͤnde, die in Sandgegenden in der Naͤhe der Bruͤ— 3 und gelen che oder Seen und Pfuͤhle liegen. Dieſe Queckenbeeten im ei⸗ gentlichen Sinne, koͤnnen durch keine andere Duͤngung zu ei⸗ „in oſt en nem ſolchen Ertrage gebracht werden, als durch Schaafmiſt. rßt, lde Nach ihm tragen ſie die ſchoͤnſten Wurzelgewaͤchſe, Kohl, Flachs, 3 wagt. d Klee, Erbſen und Wicken. rreine Lhi Haͤtte jemand aber ſolche verqueckte Gruͤnde nicht, ſo wird S das un i der Schaafmiſt zum Vortheil des ganzen Miſthaufens am be⸗ ri einzuſen ſten mit den andern Miſtarten vermengt, und auf Haufen gepackt, wie an ſeinem Orte gelehrt worden iſt.
ufytg Obgleich auch bei der Schaafhaltung die Regel:
d alſch halte lieber zu wenig als zu viel Vieh! 3 uui nicht uͤberſehen werden darf, ſo bin ich der feſten Ueberzeugung, 5 daß ihr mehr Schaafe auf Euren Laͤndereien erhalten koͤnnt,
als bisher, wenn ihr die Schaafweiden nach meinem Vor⸗
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