el.
er Scha
j in ſo vien 1m doch un erden, R 1 hin, wo e wenig guhe
Sann durt diden diſibe Ahr erſprtst *) Kräͤutn n 2 iſſen ken ziehweide“ m das allent „ viel Eti
A igen Uin 7 Sie um r rasſoiben 4 Jen denn dih ſe kfan Irrerſiit auch obeide ein Jafe auch R
indern, do
welchem 3u pe Abbeißan
e ihr dii⸗
vi frchten
trocn ge
159 wordenen Sandgraͤſer duͤrre daſtehen und von keinem Thiere genoſſen werden koͤnnen.
Die Erfahrung lehrt, daß eine im Fruͤhjahre nieder ge— haltene trockene Weide mehr Vieh ernaͤhrt als eine andere, auf welcher die duͤrren Graͤſer zeitig in die Hoͤhe gingen. Wo aber Thiere Nahrung finden, da miſten ſie viel. Und auch hierin hat der Schaafmiſt auf der Weide Vorzuͤge vor dem Rindviehmiſt. Letzterer faͤllt in breiten Kuchen nieder und bedeckt ganze Stellen, wo in dem Jahre kein Thier wieder frißt. Die Schaaflorbeeren zerſtreuen ſich einzeln und ver— derben nirgends die Weide. Sie ſind ihr vielmehr ſehr zu— traͤglich, und ſie wird durch das Behuͤten mit Schaafen von Jahr zu Jahr beſſer.
Man beſehe nur ſolche Stellen, die drei oder vier Jahre lang mit Schaafen beweidet wurden. Man wird keinen Schritt thun koͤnnen, ohne Schaafmiſt zu ſehen, der gut ver— theilt auf dem Lande herum liegt, und der auf das nach der Weide folgende Getreide gute Wirkung hat. Es iſt ja eine bekannte Sache, daß auch ſchlechte Laͤndereien wieder eine gu— te Roggenernke geben, wenn ſie nach drei- oder vierjaͤhriger Beweidung umgebrochen werden.
Man wird mir vielleicht hier einwenden: ja, die Schaa⸗ fe ſind nuͤtzliche Thiere, wenn es mit ihnen gluͤcklich geht. Darin ſind ſie aber den Bienen gleich, daß man vielen Vor⸗ theil von ihnen haben kann; man kann aber auch alle ein— buͤßen.
Nicht ſo, lieben Freunde! Die Schaafhaltung, die ich Euch lehren will, laͤßt ſich mit der Bienenzucht nicht vergleichen, ſondern iſt eben ſo ſicher, als ein anderer Zweig der Wirth⸗ ſchaft.
So wie es zeither mit den Schaafen gehalten wurde, und aus Noth gehalten werden mußte; wo man vorerſt nur fuͤr Rindviehweide ſorgte, und den armen Schaafen die elen⸗ deſten, magerſten Weiden anwieß; wo Ihr bei knappen Zei⸗ ten kaum Euer Rindvieh vor dem Hungertode retten konntet, da wurden natuͤrlich die Schaafe zuerſt ein Raub des Man⸗
—


