Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1818)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ſe in ein rin ewas ain gegen de ſih kock dichter lin kommen. li. iſ die bit zuß.

üßt ma u ich und ande toffelpftenn ſ Land tichit onach de Kan

hwendig. . Je ſüiühre in. Je wuin um ſo beſee e Han, wem urden. Eit e ſtarke Eut aͤufen.

der Hnnd iſt

ong

die gleich dn

Nitterglter ii! ſgemein, auch t bon Bauern a hrer Kat teffen Beſiter ſe ſehr he g

anbauen,

9

zurathen ſſ, b dearbeitung mit

leute 61 ds9

up acju

19 Bearbeitung mit dieſen Werkzeugen, weil ich glaube, daß ein jeder noch andere Arbeit vollauf finden wird, wo er ſeine Zeit nuͤtzlich anwenden kann, die er dadurch erſpart, daß er die Kartoffeln mit einem Pferde behackt.

Dieſe Werkzeuge welche dazu gehoͤren, ſind ſo einfach, daß ſie ein guter Stellmacher und Schmidt nachmachen koͤn nen, wenn ſie nur ein ſolches Inſtrument vor ſich haben, nach welchem ſie arbeiten koͤnnen. Da ſie aber auf den mehreſten Ritterguͤtern jetzt ſchon angeſchafft ſind, ſo wird ein betriebſa mer Landwirth wohl Gelegenheit finden, ſich eins danach ma chen zu laſſen, wenn es ihm ernſtlich darum zu thun iſt.

Auch iſt gar nicht noͤthig, daß ein Einzelner ſich beide Werkzeuge, das zum Behacken und das andere zum Behaͤu feln, anſchaffe. Es koͤnnen ja viere zuſammen treten. Zwei halten das Hackeinſtrument und zwei das zum Behaͤufeln. Auf dieſe Art kaͤmen auf einen nur wenige Koſten, und zwei ſolche gute Inſtrumente dauern ſehr lange, wenn man ſie or dentlich aufhebt.

Man findet ja auf dem Lande haͤufig den Gebrauch, daß ein paar Nachbarn gewiſſe Geraͤthe, die nicht haͤufig gebraucht werden, in Gemeinſchaft haben. Rollen, große zweiſpaͤnnige Eggen, Walzen, Schrauben zum Unterſchwellen ꝛc. haben oft zwei und noch mehr Nachbarn gemein; warum koͤnnte man es mit dieſen Werkzeugen, die ebenfalls nur eine kurze Zeit gebraucht werden, nicht eben ſo halten?

In Sachſen giebt es Gegenden, wo ſeit langer Zeit die Bauern ihre Kartoffeln mit Pferden und groͤßeren Werkzeugen bearbeiten. Daſſelbe geſchieht auch im Oderbruche, wo einzelne Bauergutsbeſitzer 20 bis 30 Morgen mit Kartoffeln be⸗ ſtellen.

Wer nur erſt die rechte Handhabung der Pferdehacken, kennt, kann das Land damit beſſer wie auf die gewoͤhnliche Art mit der Hand bearbeiten, ſobald man ſo viel Kartoffeln baut, daß man 10 Tage Zeit braucht, um ſie zu behacken.

Die in den letzten vier Tagen gehackten Kartoffeln leiden