Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1818)
Entstehung
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Leichtigkeit treiben koͤnnen. Auch muß das Ausſtechen einige Zeit vor dem Legen geſchehen, damit ſie in einer trockenen luftigen Kammer, duͤnn ausgebreitet, etwas abwelken und in der Erde nicht faulen. Man kann ſie gegen das Fruͤhjahr von den Kartoffeln nehmen, die man taͤglich kocht.

Dieſe Kartoffelaugen muß man jedoch dichter legen. Alle fuͤnf oder ſechs Zoll muß eins zu liegen kommen. Legt man ganze, unzerſchnittene Mittelkartoffeln, ſo iſt die beſte Entfer nung einer Pflanze von der andern ein Fuß.

Nach dem Pflanzen der Kartoffeln laͤßt man das Land ſo lange ungeeggt liegen, bis der Hederich und anderes Un kraut hervor gruͤnen, auch einzelne Kartoffelpflanzen ſich zu zeigen anfangen. Dann egget man das Land tuͤchtig. Das iſt die erſte Zerſtörung des Unkrauts, wonach die Kartoffeln ſich ſehr bald voͤllig zeigen werden.

Bald iſt nun auch das Behacken nothwendig. Dies erſte Behacken iſt von erſtaunlicher Wichtigkeit. Je fruͤher es ge ſchieht, deſto beſſer iſt es fuͤr die Kartoffeln. Je weniger ſie uͤberhaupt jemals vom Unkraute leiden, um ſo beſſer wachſen ſie empor. Sie uͤberwinden es aber nie ganz, wenn ſie zu einer Zeit vom Unkraute unterdruͤckt wurden. Sie werden dann ſchwachhalmig, und bilden nie ſolche ſtarke Stoͤcke, un ter welchen ſich die Knollen zahlreich aufhaͤufen.

Das Behacken kann entweder mit der Hand geſchehen, oder eben ſo gut mit ſolchen Werkzeugen, die gleich den Pfluͤ gen von Pferden gezogen werden. Auf Ritterguͤtern iſt dieſe letztere Art der Bearbeitung ſchon faſt allgemein, auch wird ſie ſeit einigen Jahren in vielen Gegenden von Bauern ange wendet. Letztere koͤnnen die Bearbeitung ihrer Kartoffeln mit der Hand freilich leichter erzwingen, als Beſitzer ſehr großer Guͤter. Wenn ſie aber ſo viel Kartoffeln anbauen, als ihnen zum Beſten ihrer ganzen Wirthſchaft anzurathen iſt, ſo ſind ſie ebenfalls nicht mehr im Stande die Bearbeitung mit der Hand zu vollfuͤhren.

Aber ſelbſt in dem Falle, lieben Landleute! daß es Euch dazu nicht an Haͤnden fehlte, rathe ich Euch doch noch zu der

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