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die ſich zuletzt der Menſch anſchließt. Eins kann ohne das andere nicht beſtehen. Werden die unterſten Glieder dieſer Kette, die Pflanzen, heraus geriſſen, ſo iſt das ganze Band geldſet. Sie haben ſelbſt ein unvollkommenes Leben, aber ſie geben den vollkommneren Weſen Nahrung. Sie vermehren, darauf ſinnen, von einer kleinen Flaͤche eine große Menge zu gewinnen, heißt das menſchliche Leben ſelbſt vermehren.
Zweites Kapitel.
Vom Anbau der verſchiebenen Futtergewaͤchſe.
Von den Kartoffeln(Knollen, Erdtoffeln, Nu— deln ec.)
Wo ſoll ich anfangen, um die Vortreflichkeit dieſes Gewaͤch⸗ ſes wuͤrdig zu preiſen?—— Menſchen und Thiere verzeh⸗ ren die Kartoffeln mit Wohlgeſchmack. Ja ſie werden in manchen Gegenden von uns bald haͤufiger als das Brod ge⸗ geſſen.
Ihr wichtigſter Vorzug iſt aber der, daß ſie auf gleicher Flaͤche weit mehr Nahrungsmittel tragen, als irgend ein an— deres, von uns angebauetes Gewaͤchs, und mehr als das beſte Getreide. Von Einem Morgen Landes kann man recht gut achtzig bis hundert Scheffel Kartoffeln ernten; in einzelnen Faͤllen hat man ſchon mehr als das Doppelte gehabt.
Nun ſind aber drei Scheffel Kartoffeln im Verbrauche faſt ſo gut wie ein Scheffel Roggen. Bleiben wir alſo auch nur bei einer Kartoffelernte von 80 Scheffeln auf dem Mor— gen ſtehen, ſo ſind dieſe ungefaͤhr einem Wispel Roggen gleich, welchen man nicht auf einem Morgen erbauen kann.
Als Futtergewaͤchs betrachtet, haben die Kartoffeln vor den uͤbrigen Gewaͤchſen der Art folgendes voraus:
1) Sie nehmen mit den mancherlei Bodenarten am er⸗
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