Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1818)
Entstehung
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ſchneller und beſſer durch ſolche Gewaͤchſe, die im gruͤnen, ſaf tigen Zuſtande vom Felde kommen und den Thieren gefuͤttert werden. Die reifenden Getreidefruͤchte geben ihren edelſten Theil, die Koͤrner, den Menſchen. Den Thieren verbleibt das Stroh, welches allein weder Kraft noch Saft zur Miſtver wandlung giebt. Es gehoͤrt ſtets nahrhaftes Futter dazu, wenn dieſes Stroh von den Halmfruͤchten in guten Miſt verwandelt werden ſoll.

Und nur unter dieſer Bedingung trift ein, was ich eben ſagte, daß durch die Thiere, durch ihre Verwandelung der Pflanzen oder Gewaͤchſe in Miſt, die Pflanzennahrung in der Erde ſelbſt ſich jaͤhrlich mehre. Ohne dies wird der beſte Bo⸗ den endlich ausgeſogen.

Erhalten die Thiere aber recht viel kraͤftige Nahrungs⸗ mittel, von denen ſie gedeihen und ſich wohl beſinden, ſo ge ben ſie uns Menſchen wieder mancherlei Nahrungsmittel durch ihre Milch und ihr Fleiſch, und liefern uns unſere uͤbrigen Beduͤrfniſſe der Kleidung, Bequemlichkeit ꝛc. Gewaͤchſe, die wir alſo bloß fuͤr die Thiere anbauen, ſind darum noch fuͤr uns keinesweges als Nahrungsmittel verloren. Sie werden durch die Thiere zu unſern Nahrungsmitteln ebenfalls um geſchaffen; und dies ſind gerade diejenigen, mit denen ver⸗ eint uns die Getreidefruͤchte die wohlſchmeckendſte Speiſe geben.

Die weit groͤßere Vermehrung des Miſtes, die aber durch den Anbau von Futtergewaͤchſen erfolgt, hat lauch ſehr bald auf die Vermehrung des eigentlichen Getreides Einfluß. Denn je mehr Nahrung die Pflanzen im Boden vorfinden, deſto beſſer gedeihen ſie. Je mehr Pflanzen man anbauet, deſto mehr Thiere kann man ernaͤhren: Beides, Pflanzen und Thiere, geben dem Menſchen Nahrung. Je mehr alſo der Erdboden von jenen beiden hervorbringt, deſto mehr Menſchen werden ſich erhalten und des vernuͤnftigen Daſeyns erfreuen koͤnnen.

Und ſo betrachtet erſcheint uns das Leben der Pflanzen und Thiere als eine ewig in einander geſchlungene Kette, an