Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1818)
Entstehung
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die uns in den Stand ſetzen, uͤber den Anbau des Viehfut⸗ ters auf den Getreidefeldern richtig zu urtheilen.

Die Erde iſt aller Menſchen, Thiere und Pflanzen Er⸗ naͤhrerin. Indem wir dem Erdboden unſere Saamen anver⸗ trauen, und ſie in ihm wachſen, danken wir unſere Nahrung ihm ganz allein. Ohne unſer Zuthun giebt er uns aber we⸗ nig; mehr giebt er den Menſchen in den heißeren Erdſtrichen, wo die Arbeit, der Hitze wegen, laͤßiger iſt. Denken wir uns aber hier eine Wildniß, einen Wald, oder uͤberhaupt eine ganz unangebauete Gegend, was werden wir da finden, um un- ſern Hunger zu ſtillen? Nichts als einige elende Beeren, Eicheln und dergl. Fruͤchte, die jetzt kein Menſch anruͤhren mag. Aber auch Thiere wenigſtens groͤßerer Art wer den ſich auf einer gleichen Flaͤche Landes im wilden Zuſtande viel weniger ernaͤhren, als wenn ſie von Menſchen bearbeitet wird, und neben den menſchlichen Nahrungsmitteln noch eine große Menge thieriſcher Nahrung traͤgt. Das Wild, welches ſich auf einer Feldmark ernaͤhren wuͤrde, die hundert Men⸗ ſchen mit ihren noͤthigen Hausthieren durch ſorgfaͤltige Be⸗ bauung Nahrung giebt, wuͤrde nicht fuͤr zehn Menſchen Nah rung geben.

Der Schoͤpfer verband alſo die Vermehrung und Fort pflanzung des Menſchengeſchlechts mit der Bebauung der Er de. Durch klug angewendeten Fleiß traͤgt ſie uns zehn-, ja dreißigfaͤllige Frucht. Wem ſollte wohl unbekannt ſeyn, zu welchem Ertrage fleißige Landleute auf einzelnen Stuͤcken eine Getreidefrucht bringen koͤnnen? Wer denkt nicht an einen gut genuͤtzten Garten, wo auf Einem Morgen oft mehr menſchli⸗ che Nahrungsmittel erzeugt werden, als auf fuͤnf ſchlecht be⸗ ſtellten andern Morgen im freien Felde?

Nicht anders iſt es mit den Nahrungsmitteln der Thiere oder dem Viehfutter. Laſſen wir Land zur Weide liegen, oh⸗ ne etwas dafuͤr zu thun, ohne ein Futtergewaͤchs darauf aus⸗ zuſaͤen, ſo kommen anfangs nur wenige und kleine Graͤſer und Pflanzen zum Vorſchein. Es muß ſchon Boden der beſten