und der Ertrag iſt dann in der Regel ſo ſchlecht, daß man beſſer faͤhrt, ihn gar nicht zu nehmen, ſondern viel kluͤger handelt, den mißrathenen Raps abzuhauen und unterzupfluͤ— gen. Denn in den dicht und ſchnell aufwachſenden Pflanzen kommen nur wenige Unkraͤuter mit auf, dagegen finden ſie ſich bei gut geduͤngtem Boden um dieſe Jahrzeit ſehr haͤufig, wenn der Raps mißraͤth. Die Melde hauptſaͤchlich iſt ein haͤßliches Unkraut, welches den Sommeroͤlſaamen verſchlechtert und das Land verunreiniget. Das vollige Mihrathen dieſer Gewaͤchſe nie abzuwarten muß ſich ein jeder vornehmen, der ſolche bauet.
An Feinden außer dem Unkraute fehlt es dem Sommer— Ruͤbſen nicht. Die Erdfloͤhe zerſtoͤren die eben aufgehenden Pflaͤnzchen und die Pfeifer, eine ſchwarze Raupenart, vernich— ten ein Rapsfeld nach dem, wenn es ſchon Schoten ſetzt. Ge⸗ gen beide Uebel giebt es keine Mittel.
Bei der Ernte der Sommerolſaaten ſind dieſelben Vor— ſichtsmaßregeln zu treffen, als vorhin bei den Wintergewaͤch— ſen angegeben worden. Ich bemerke bloß noch, daß Stroh von den erſtern von den Schaafen gern gefreſſen wird und alſo eine ſorgfaͤltige Aufbewahrung verdient.
Vom Anbaue des Senf.
Der Senfſaamen wird außer ſeiner Verwendung zu Oel noch von den Apothekern und zur Bereitung des Senf-Mo— ſtrichts gebraucht. Zu letzterem wird jedoch nur der gelbe oder weiße Senf genommen, der an manchen Orten einen ſeh hohen Preis hat.
Man bauet nemlich zwei Arten von Senf, den mit gelben und den mit ſchwarzen Saamenkoͤrnern. Eine Abart des letzteren findet ſich wild wachſend, oft als ein ſehr ſchaͤdliches Unkraut in niedrigen, bruchigen Gegenden. Der erſtere iſt ein mehr geſchaͤtztes Gewaͤchs und zum ſorgfaͤltigen Anbau zu empfehlen.
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