Teil eines Werkes 
Erster Theil (1818)
Entstehung
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findet nur dort Anwendung, wo das Land durch Jaͤten, Hak⸗ ken und noͤthigenfalls Graben in einem Garten aͤhnlichen Zuſtande erhalten wird.

Nach guter Vorbereitung des Landes und bei hier an

empfohlener Ausſaatszeit waͤchſt der Ruͤbſen im Herbſte oft ei

nen Fuß hoch auf, verſteht ſich, daß hier nur von den Blaͤt tern diel Rede iſt, denn Schuͤſſe machen weder Raps noch Ruͤbſen jemals im Herbſte. Dieſe Blaͤtter und der haͤufig mitunter gewachſene Hederich bedecken den Boden. Haut man alles ab, ſo giebt es eine große Maſſe Futter. Geſchieht dieſe Futterernte zu rechter Zeit, ſo kann ſie dem Ertrage unbe⸗ ſchadet weggenommen werden. Nur das Auftreiben mit dem Viehe jeder Art muß vermieden werden. Die Kronen(der Pflanzen werden durch die Hufe der Thiere verletzt und uͤber⸗ ſtehen dann den Winter weniger leicht.

Die Reife des Ruͤbſen tritt fruͤher ein, als die des Rap ſes. In der erſten Haͤlfte des Junis iſt die Ernte dieſer Frucht zuweilen ſchon beendet, in gewoͤhnlichen Jahren um Johannis. Alles was von der Ernte des Rapſes geſagt iſt, gilt auch von der Ruͤbſenernte.

Der Ertrag an Ruͤbſen iſt auf Boden, der fuͤr Raps ge eignet iſt, ſelten ſo ſtark, als von dieſem. Auf jeden Fall iſt ſein Korn viel kleiner und weniger oͤlhaltig. Er hat vor dem Rapſe den Vorzug groͤßerer Sicherheit, indem er leichter wie dieſer durchwintert.

Auf geringerem Boden faͤhrt man uͤberhaupt ſicherer bei

Ruͤbſen, wie bei Raps. Denn wo dieſer faſt gar nicht auf kommen wuͤrde, kann jener bei guͤnſtiger Witterung noch eine ſehr gute Ernte geben.

Man kann die Winteroͤlgewaͤchſe auch als Futter- und Winterkraͤuter nuͤtzen, wozu ſie ſich deshalb ſo gut ſchicken, weil man mit einer geringen Menge Saamen eine große Flaͤche beſaͤen kann, 1 bis Berliner Metze reicht nehmlich auf einen Morgen hin. Mithin iſt die Beſaamung ſelbſt nicht koſtbar.

Sie eignen ſich als Futtergewaͤchſe hauptſaͤchlich fuͤr das

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