Teil eines Werkes 
Erster Theil (1818)
Entstehung
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ſtoppel geſaͤet wird, bedarf das Land einer neuen Duͤngung nicht. Bei jeder andern Beſtellungsart und Fruchtfolge iſt ſolche unerlaͤßlich, es ſey denn, daß man ſehr kraͤftigen Neu bruch dazu verwenden wolle. Das Land zu dieſen Gewaͤchſen ſtark zu duͤngen iſt naͤchſt andern Urſachen ſchon deshalb noͤthig, daß die Saamenunkraͤuter ſtark aufſchlagen. Sie wachſen dann in dem ſo ſorgfaͤltig zubereiteten Lande theils vor der Ausſaat der Oelſaat, theils mit derſelben zugleich auf, werden im erſteren Falle bei der folgenden Furche untergepfluͤgt, und im letzteren wachſen ſie zwar mit den Oelgewaͤchſen auf, da ſie aber den Winter uͤber erfrieren, ſo findet man im Fruͤhjahre nichts als reinen Ruͤbſen oder Raps auf dem Acker.

Dies und die ſtarken Wurzeln, welche Raps und Ruͤbſen in dem Boden zuruͤck laſſen, ſind die Urſachen, warum nach ihnen auf eine lange Reihe von Jahren vorzuͤglich die Som merung ausgezeichnet geraͤth. Ich mußte einſt Land mit Rog gen ohne Duͤngung beſtellen, welches ſechs Jahre lang des Duͤngers entbehrt und folgende Fruͤchte getragen hatte:

1. Jahr Ruͤbſen, darauf im Aberntungsſommer noch ein

Wickengemenge. 2. Gerſte mit Klee. 3. Klee 4. Roggen 5. Hafer

Das Land war nun gebraacht worden und ich mußte aus Mangel an Duͤngung den Roggen mager einſaͤen. Er wurde aber der beſte, den man auf jener Feldmark ſehen konnte. Der dem Roggen folgende Hafer war ebenfalls ausgezeichnet ſchoͤn.

Dieſe Erfahrung machte ich ſehr jung. Ich habe ſie ſeit dem haͤufig wiederholen koͤnnen und rathe einem jeden die reine Braache mit ſtarker Duͤngung als Vorbereitung vor den Oelgewaͤchſen zu geben, wenn ſeine andern Wirthſchaftsver⸗ haͤltniſſe den Oelſaatbau erlauben und wenn er irgend mit Unkraͤutern zu kaͤmpfen hat.

Die bei dem Rapsbaue angefuͤhrte Verpflanzungsmethode

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