Teil eines Werkes 
Erster Theil (1818)
Entstehung
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Der abgedroſchene Saamen muß dunn ausgebreitet liegen und auf einem luftigen Boden taͤglich umgeharkt werden. Er ſchimmelt ſonſt und verliert an ſeiner Guͤte.

Das Rapsland wird nach der Ernte ſobald als moͤglich umgepfluͤgt, nachdem es durch Regen tuͤchtig durchnaͤßt, geeg⸗ get und dann bloß noch einmal zur Weizenſaat gepfluͤgt, der in der Rapsſtoppel eine herrliche Stelle hat.

Der Rapps kann bei der Ernte auch noch auf eine an dere als die hier beſchriebene Weiſe behandelt werden. Man bringt ihn nemlich, wenn er, wie angegeben, in der Gelbreife gehauen oder geſchnitten wurde, ſogleich in Feimen. Man fuͤrchtet vielleicht, daß er in ſolchen, feucht zuſammen gebracht, verderben werde, aber das iſt keinesweges der Fall. Er wird in einer ſolchen Feime voͤllig ſo gut, als wenn er an freier Luft trocken wird. Da das Stroh ohnedies nur zum Ein ſtreuen gebraucht werden kann, ſo braucht man auf dieſes keine Ruͤckſicht zu nehmen.

Man giebt ſolchen Feimen eine beliebige Form, am be⸗ ſten eine laͤnglichte. Da man das Einſetzen in dieſelben beei len kann, und ſelbſt durch einzelne Regenſchauer, denen ein abtrocknender Wind folgt, ſich nicht davon abhalten zu laſſen braucht, ſo iſt man bei der Ernte weniger von der Witterung abhaͤngig.

Das Dreſchen geht aber aus einer ſolchen Feime ſo leicht, daß man dazu eine oder ein Paar Tage mit beſtaͤndiger Wit⸗ terung wird auswaͤhlen koͤnnen. Die Tenne zum Dreſchen wird am Fuße der Feime angelegt und da das Herabwerfen auf dieſelbe eine Kleinigkeit iſt, ſo ſind die Menſchen beim Dreſchen in beſtaͤndiger Bewegung. Noch beſſer iſt, man legt auf jeder Seite der Feime eine Dreſchtenne an, auf welche Weiſe die Arbeit bei vielen Menſchen noch beſſer von Statten geht. Das Abharken und Wegſchaffen der Scho⸗ ten muß mit einiger Behutſamkeit verrichtet werden. Bei zwei Tennen, wo ſtets auf einer gedroſchen, auf der andern auf⸗ gebunden, ausgeharkt und angebreitet wird, koͤnnen alle dieſe

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