Achtes Kapitel.
Von den Oelpflanzen.
Die meiſten der Gewaͤchſe, die man ausſchließlich ihres öl⸗ haltigen Saamens wegen anbauet, namentlich Raps, Ruͤbſen und Dotter, ſind in der Zubereitung des zu ihrem Gedeihen erforderlichen Bodens, ſo wie in der Aberntung dem Getreide aͤhnlich und machen, werden ſie auf die gewoͤhnliche Weiſe angebauet, nicht mehrere Arbeit als dieſes. Wenn bei den in den letzten Kapiteln angefuͤhrten Gewaͤchſen die Hacke, der Spaten, mit einem Worte die Hand des Menſchen die haupt— ſaͤchlichſte Triebfeder ihres Gedeihens iſt, ſo ſind dagegen zur Erzeugung der Oelgewaͤchſe der Boden, die Duͤngung und gu— te Pflugarbeit Haupterforderniſſe, die ſich in einem gewiſſen Grade durch keinen Fleiß erſetzen laſſen.
Derjenige wird daher allein mit Vortheil die Oelgewaͤchſe anbauen koͤnnen, der uͤber dieſe drei Gegenſtaͤnde gebieten kann. Magerer Boden, ſchlechte und wenige Duͤngung und elende Pflugarbeit aus Mangel an ſtarkem Zugvieh und gu— ten Pfluͤgen vertragen ſich nicht mit dem Oelſaatbau.
Die Oelgewaͤchſe haben das mit den uͤbrigen Handelsge⸗ waͤchſen gemein, daß ſie dem Lande, welches ſie trug, fuͤr den Aufwand an Duͤngungskraft wenig zuruͤck geben. Das Stroh von ihnen, ſo große Maſſen dem Anſehen nach es auch giebt, iſt ſo leicht, daß es nach dem Zertreten vom Viehe wenig fuͤr die Vergroͤßerung des Duͤngerhaufens wirkt. Daß es aber zur Miſterzeugung verwendet und nicht verbrannt werde, iſt allerwaͤrts, wo der Duͤnger Werth hat, anzurathen. Denn daraus, daß dieſes Stroh nicht dem Roggen- oder Weitzen— ſtroh gleich koͤmmt, folgt auch nicht, daß es gar nichts tauge. Die Schoten(Pahlen) welche beim Dreſchen abgehen, ver— dienen ſorgfaͤltig aufbewahrt zu werden. Sie erſparen bei der Kartoffel⸗ und Ruͤbenfutterung das Haͤckſel, koͤnnen auch
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