Teil eines Werkes 
Erster Theil (1818)
Entstehung
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im Fruͤhjahre zur Vermengung des geſchnittenen gruͤnen Klees verwendet werden, theils um den jungen Klee ſparſamer zu verfuͤttern, theils die Thiere vor dem Aufbluͤhen zu bewahren.

Wo Boden, Ueberfluß an Duͤngung und kraͤftige Bear⸗ beitung des Ackers zuſammen angetroffen werden, da wird der Oelſaatbau ſehr großen Vortheil gewaͤhren. Die Ausſaugung des Bodens dadurch wird uͤbertrieben angegeben. Es iſt rich⸗ tig, und ſo eben auseinander geſetzt, daß Roggen und Wei⸗ tzen, ſelbſt Hafer und Gerſte, mehr Stroh zur Miſterzeugung und Viehfutterung liefern, als die Oelgewaͤchſe. Aber dieſe machen den Boden dafuͤr ſo geſchickt zu Getreideernten und ſind eine ſo vortrefliche Zwiſchenfrucht der Halmgewaͤchſe, daß man unrecht thut, wenn man ihnen Schuld giebt, daß ſie ei ne Wirthſchaft ganz entkraͤften. Wer ſie maͤßig anbauet und dabei die Futter- und Strohgewinnung nicht vernachlaͤßiget, wird dabei fuͤr immer beſtehen koͤnnen.

Vom Anbaue des Winterrapſes, auch Kohlſaat genannt (Repſch.)

Was der Weitzen unter den Getreidearten, iſt der Raps unter den Oelgewaͤchſen. Er giebt den ſchwerſten Saamen, auch wohl dein Maaße nach den reichſten Ertrag, verlangt aber dafuͤr den beſten Boden.

Reiche Niederungen an Fluͤſſen und Stroͤmen, die jedoch der Ueberſchwemmung nicht ausgeſetzt ſind, eignen ſich vortref lich zum Rapsbau. Wo in friſchem Dung der Weitzen bei guͤnſtiger Witterung ſich lagert, da geht der Raps mit Vortheil vor dem Weitzen. Dieſer wird danach ein ſchoͤneres Korn und im Ganzen eine reichere Ernte geben, als wenn er auf friſch geduͤngtem Braachland gebauet wird.

Ein mit Thon und Modererde wohl gemengter Boden, der bei uns unter der Benennung als Weizenboden erſter Klaſſe bekannt iſt, wird uͤberall guten Naps tragen, dann am ſicherſten und beſten, wenn ſeine Ackerkrume tief, d. h. 8 bis 10 Zoll von gleichmaͤßiger Beſchaffenheit iſt. Aber auch der ſtrenge Thonboden, ſo wie der muͤrbere Lehmboden koͤnnen

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