Teil eines Werkes 
Erster Theil (1818)
Entstehung
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209 rKüna g 2 1 Jehonn n In der Zeit der Reife weicht er von dieſem ab und kann erſt du nf ain n im Auguſt abgeerntet werden. Der Anis egen zum Ai hern in Bud iſt eine einjaͤhrige Pflanze, deren Saamen ſo fruͤh als moͤg erur n gie lich, am liebſten beim Aufthauen des Schnees ſchon ausge hel ab udn ſaͤtt wird. Es folgt daraus, daß die Vorbereitung des Lan des ſchon im vorher gegangenen Herbſte geſchehen ſeyn muß. daß bei dn!. Der Anis verlangt einen lockern, trockenen, aber wie alle den Wurah ähnliche Gewaͤchſe, kraͤftigen Boden. Will man die Ausſſaat d ſc zar ſo fruͤh vornehmen, als angegeben, ſo wird das dazu beſtimm⸗ lunudſan te Land um Michaelis zum erſten Male und im November 4 zum zweiten Male gepfluͤgt. Es verſteht ſich, daß zu einer . Beſaͤung auf den Schnee kein naſſes, thoniges Erdreich taug Kümmes in lich iſt, ſondern nur muͤrbes, trockenes. Iſt der Saamen in hen Wagnn den ſchmelzenden Schnee geſaͤet worden, ſo muß er nach dem 4 geringſe 1 voͤllgen Aufthauen doch noch durch die Eggen mit dem Bo lbrigens tend den vermiſcht werden. Je feuchter der Saamen in die Erde verkäuflche koͤmmt, deſto beſſer iſt es, weil er ohnedies ſehr lange Zeit um Vaban braucht, ehe er keimt. Man ſaͤet auf den Morgen 10 bis 12 Pfund Saamen. ngen, withn Der Anis muß nach dem Aufgehen ſorgfaͤltig gejaͤtet wer⸗ gleich nac den. Wuͤrde dies unterlaſſen, ſo wuͤrden Unkraͤuter zugleich mit Wickngi mit aufwachſen, deren Saamen nachmals nicht aus dem Anisſaamen zu entfernen waͤre. Dies Jaͤten muß oft drei mal wiederholt werden, wenn der Boden unrein iſt. Um ſich dies zu erleichtern, muß der Anis nur nach einer Hackfrucht tr angehauet! gebauet werden. Am beſten nach Kartoffeln. Hat man zu dieſen geduͤngt, ſo bedarf der Anis keiner neuen Duͤngung. nze, deren En Auch iſt in dieſem Falle ein einmaliges Pfluͤgen des Anisfel⸗ usgeſät witd des vor der Ausſaat hinreichend. ga Pfonin Im Auguſt oder zu Anfange des Septembers erlangt rnervrgfu der Anis ſeine Reife. Er wird abgeſchnitten wie der Kuͤmmel und bei der Ernte demſelben ziemlich gleich verfahren. Von Behenun in dem Anis iſt nicht allein der Saamen, ſondern auch die 4 urg Gem Spreu brauchbar. Es wird aus derſelben ein Oel bereitet

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