Teil eines Werkes 
Erster Theil (1818)
Entstehung
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203 l le u.. 6 e ui rennn ſehr an Gewicht, weil mehrere ſeiner Blaͤtter indeſſen duͤrre nan geworden ſind. Da der Saamen ſehr haͤufig anſetzt, ſo iſt Ammittelde

nicht viei erforderlich, um die Ausſaat zu erhalten, zumal auch von dem fruͤher abgeernteten Wau die untern Saamenkapſeln

rühlinge inde bereits ihre Reife erlangt haben und bei dem Trocknen ihren

Froſt und 8 Saamen fallen laſſen. rhergehenda⸗ Das voͤllig trockene Gewaͤchs iſt ſammt Blaͤttern, Staͤn⸗ u zu großer

geln und Saamen Verkaufswaare. Man bindet es feſt in en Genitꝛ. Buͤndel und verkauft es nach dem Gewicht. Der Morgen ereitung db giebt 6 10 Centner und da der Preis des Centners 6 bringung dod bis 8 Rthlr. iſt, ſo ergiebt ſich, daß es gar nicht unvortheil⸗ er Hardſiumn haft iſt, dieſen Bau zu treiben, zumal wenn man erwaͤgt,

daß die Arbeit, welche dieſer Anbau noͤthig macht, nur gerim n wegen vit ge iſt.

ſeyn. Dh Unkraut au Der Saflor hſe derönt auch wilde Safran genannt, mit dem er jedoch keine Aehn- lichkeit hat, ſchickt ſich zum Anbau fuͤr ſolche Leute, die hin ie Blätte dit ter ihrem Wohnhauſe einen großen Garten und eine andere ngenomma Hauptbeſchaͤftigung als die Landwirthſchaft haben, die ſie noͤ den Scant thigt einen großen Theil des Tages im Hauſe zuzubringen. as laͤnger i Prediger auf dem Lande, Schullehrer und Handwerker, welche 3 n beſmml auf den Lande leben ſind in dem Falle. Diejenigen unter ih en. Er wih nen, welche einen Theil ihrer Zeit gern im Freien bei einer was der nir leichten anziehenden Beſchaͤftigung hinbringen moͤchten, finden ber der ne durch den Anbau des Saflors dazu die ſchoͤnſte Gelegenheit. s Landes ki Dieſe Pflanze ſtammt urſpruͤnglich aus dem Diſtelge ſchlechte ab und iſt aus dem Morgenlande, aus der Tuͤrkei lßt mn oder Egypten, zu uns gekommen. Sie macht 2 3 Fuß eingt ihn de hohe Staͤngel mit vielen Nebenaͤſten, an welchen im Auguſt n Stzan t große gelbrothe Bluͤten zum Vorſchein kommen, die man ſam⸗ an der Ermn melt und welche der Gegenſtand des Anbaues ſind. ün Eunchi Ein reicher, tiefer und reiner Gartenboden wird zum An⸗

bau des Saflors nothwendig erfordert. Er wird im Laufe inczm J des Winters, oder doch vor dem Umgraben ſtark geduͤngt und 6

unmn mn darauf ſo fruͤh als moͤglich umgegraben. Das umgeſpatetr