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Erdkrume durchnaͤßt. Dann wuͤrde einmal leicht vorgeegget, darauf der Saamen ausgeſaͤet und nun ſcharf eingeegget, bei großer Hitze und Trockenheit nach der Saat unmittelbar ge— walzt.
Zieht man es vor, den Saamen im Fruͤhlinge in die Er— de zu bringen, ſo geſchieht es ſo fruͤh als Froſt und Winter— feuchtigkeit es zulaſſen. Land, welches im vorhergehenden Som⸗ mer durch Kartoffel⸗, Ruͤben⸗ oder Tabaksbau zu großer Locker⸗ heit und Reinheit gebracht iſt und zu dieſen Gewaͤchſen gut geduͤngt wurde, bedarf keiner weitern Vorbereitung als eines einmaligen Pfluͤgens und iſt bei der Unterbringung des Saa⸗ mens alles zu befolgen, was ſo eben bei der Herbſtausſaat ge— lehrt worden iſt.
Des dichten Standes der Waupflanzen wegen wird das Behacken derſelben nicht wohl anwendbar ſeyn. Deſto ſorg— faͤltiger muß man aber durch Jaͤten alles Unkraut aus den⸗ ſelben ſchaffen, weil alle fremdartige Gewaͤchſe der Farbe nach⸗ theilig ſind.
Die Ernte des Wau tritt ein, wenn die Blaͤtter deſſelben groͤßtentheils eine gelbliche, reifende Farbe angenommen haben. Diejenigen Waupflanzen, von denen man den Saamen zur neuen Ausſaat nehmen will, laͤßt man etwas laͤnger ſtehen.
Im Julius wird der blos zum Faͤrben beſtimmte Wau die oben angegebene Zeitigung erlangt haben. Er wird ent⸗ weder ſammt der Wurzel ausgezogen, oder, was der groͤßern Reinlichkeit wegen vorzuziehen iſt, dicht uͤber der Erde abge— ſchnitten. Zu dem Ende iſt das Walzen des Landes bei der Ausſaat ſehr zutraͤglich.
dach dem Ausziehen oder Abſchneiden laͤßt man den Wau etwas auf dem Felde abwelken und bringt ihn darauf unter, doch an einem luftigen Ort, wo er im Schatten ſeine voͤllige Trockenheit erhaͤlt. Wird er ganz an der Sonne ge— trocknet, ſo ſoll er etwas von ſeinen faͤrbenden Eigenſchaften verlieren.
Der ſpaͤter bei voͤlliger Saamenreife aufgezogene Wau iſt zum Faͤrben ebenfalls noch brauchbar, nur verliert man zu
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