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Der beſte Boden fuͤr den Wau iſt ein lehmiger Sand, der in gutem Duͤngungszuſtande iſt. Auf thonigem Boden gedeihet dieſe Pflanze nicht, ſo wenig wie in feuchten Gruͤn— den.
Dieſes Gewaͤchs hat darin Aehnlichkeit mit dem vorigen, daß es ſowohl im Herbſte als im Fruͤhjahre geſaͤet werden kann, nicht weniger auch darin, daß nicht der Saamen oder die Wurzel, ſondern Blaͤtter und Staͤngel die gelbe Farbe ge⸗ ben, um derentwillen es angebauet wird.
Die Zubereitung des Landes iſt verſchieden, je nachdem man die Ausſaat im Herbſte oder Fruͤhlinge machen will. Die letztere iſt deshalb vorzuziehen, weil in dieſem Falle Ein Som— mer hinreicht, ſollte man auch eine geringere Ausbeute erhal⸗ ten. Unmittelbar zu dem Wau zu duͤngen iſt nicht rathſam, beſſer iſt, man verwendet Land dazu, welches zu einer vorher gegangenen Frucht ſtark geduͤngt worden iſt. Waͤchſt der Wau darnach auch weniger uͤppig, ſo iſt dafuͤr ſeine Brauch— barkeit zum Faͤrben groͤßer.
Die Ausſaat des Winterwau muß im Auguſt geſchehen. Man wird dem Lande alſo eine foͤrmliche Braachbearbeitung geben muͤſſen, weil man nicht Zeit hat, dieſe Bearbeitung nach der Aberntung eines Gewaͤchſes zu geben, welches in dem Ausſaatsjahre des Wau auf dem Lande erzogen wor— den iſt.
Am beſten wuͤrden ſich noch fruͤhe ſogenannte Jacobi⸗ Kartoffeln als Vorfrucht vor dem Wau ſchicken. Man muͤßte ſie zeitig in die Erde bringen, damit ſie Ende July ausge⸗ nommen werden koͤnnten. Dann wuͤrde das Land eben ſo gereiniget ſeyn, als wenn es gebraachpfluͤget worden waͤre, was, um das nachfolgende Jaͤten zu erleichtern, bei dem An— bau des Wau von großer Wichtigkeit iſt. Die Duͤngung wuͤrde zu den Kartoffeln gegeben.
dach dem Ausgraben der Kartoffeln waͤre das Land zu der Ausſaat des Wauſaamens nur einmal zu pfluͤgen. Dies muͤßte zu Anfange des Auguſt geſchehen und bliebe es darauf 14 Tage bis 3 Wochen liegen, bis ein einfallender Regen die
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