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XXXV leicht nichts anders gelernt haben, als die Arbeiten zu ihrer Hantierung?
Selbſt vornehmere Menſchen, Beamte des Koͤnigs, die von Jugend auf lan ein bequemes Leben gewoͤhnt waren, ſind durch den letzten Krieg in die groͤßte Noth gerathen. In eine ſolche Noth, in Sorge um das taͤgliche Brod, koͤn— nen arbeitſame, Gott vertrauende Landleute, nicht leicht kom— men.
Koͤrperliche Beſchwerden, wie z. B. uͤble Witterung, die der Landmann zu ertragen hat, ſind demſelben bei weitem nicht ſo unangenehm, als der verhaͤtſchelte Staͤdter glaubt. Er hat ſich ja von Jugend auf daran gewoͤhnt, und haͤlt ſich mehr in freier Luft, wie in der Stube auf. Nur das Stubenſitzen macht empfindlich gegen jede kuͤhle Luft, ſo daß zur Herbſt— und Winterzeit die Staͤdter den Schnupfen gar nicht los wer⸗ den. Seht die bleichen Geſichter der armen Handwerksleute an! Seht ihre Kinder!—— Wie bluͤhend roth ſind dage— gen die Eurigen! Wie ſtark und munter ſeht Ihr ſelber aus!
Fuͤhlt und erkennt dieſe Vorzuͤge, Freunde! und ſehet nicht ſcheel, wenn es Euch vorkommt, daß andere Leute es beſſer haͤtten, wie Ihr. Danket Gott fuͤr den Stand, in welchem er Euch geboren werden ließ, und preiſet ſeine Guͤte, nach welcher er das Herz des beſten Koͤnigs und ſeiner Raͤthe lenkte, Euch in ſolche Umſtaͤnde zu verſetzen, daß Ihr nun ein friedliches und ruhiges Leben fuͤhren, und Euch Eure Noth— durft leichter erwerben koͤnnt, wie bisher.
Freuet Euch des jaͤhrlich wiederkehrenden Fruͤhlings, der


