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XXXIV handeln laſſen, ohne daß dieſer etwas davon wußte. Ihr konntet in Euren Wirthſchaften Euch ſelten etwas ernſtlich vornehmen, weil Ihr nie wußtet, ob nicht ein Hofedienſt kom⸗ men werde, der Euch in Eurem Vorhaben ſtoͤrte.
Dies alles faͤllt jetzt weg. Ihr habt in Zukunft nur blos fuͤr Euch zu ſorgen, und koͤnnt auf Euren Grundſtuͤcken anfangen, was ihr wollt.
Ein Landmann, dem die Vorſehung ein Guͤtchen verlieh, auf welchem keine druͤckende Laſten ruhen, kann ſich vor allen andern Menſchen im Lande gluͤcklich preiſen. Er iſt bei ſeinen Geſchaͤften faſt immer in der freien Natur, die ſo viele Gele⸗ genheiten darbietet, den Menſchen aufzuheitern.
Wahr iſts wohl, daß bei den laͤndlichen Geſchaͤften auch manche Beſchwerden zu ertragen ſind, Hitze und Kaͤlte, Re⸗ gen und Staub. Wenn die Stadtleute noch feſt ſchlafen, hat ſich der Landmann ſchon einmal muͤde gearbeitet. Auch fehlt es nicht an Unfaͤllen, die ihn treffen koͤnnen. Er kann ſein BVieh einbuͤßen; ein Hagelwetter kann in einer Viertelſtunde ſeine ſchoͤnſten Hofnungen auf die Ernte vernichten, und wer hat es im Kriege wohl ſchlimmer als der Landmann?
Aber, wo waͤre wohl ein Stand, ein Beruf, der nicht ſeine Leiden und Beſchwerden haͤtte? Ein jeder kennt aber leichter ſeine eigene Noth, weniger die eines andern. Den Landmann kann nicht leicht ein ſolches Ungluͤck treffen, daß er ganz zu Grunde gehen muͤßte. Sein Grund und Boden kann ihm nicht genommen werden, und ſo lange er den hat, kann er getroſt in die Zukunft blicken. Wie uͤbel ſind aber Handwerksleute daran, die keinen Verdienſt haben? die viel⸗
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