XXXVI Eure Felder mit hoffnungsvollem Gruͤn, Eure Baͤume mit ſchneeweißer Bluͤthe ſchmuͤckt. Freuet Euch der ſchoͤnen Fruͤchte Eures Ackers, die Euch eine gute Ernte verkuͤndigen. Freuet Euch noch mehr, wenn Ihr Euch ſagen koͤnnt, daß Eure Muͤhe, Euer Nachdenken Urſache ſey, wenn Eure Aecker und Eure Wieſen Euch beſſere Fruͤchte tragen als vorher.
Arbeitet und ſeyd fleißig fuͤr immer mehrere Verſchoͤnerung unſeres Wohnplatzes, die Erde. Suͤmpfe und Moraͤſte trock⸗ net aus, nutzloſes Geſtruͤppe hauet ab, nichtsnuͤtzende Sand⸗ fluren beſaͤet mit Holzſaamen. Keine Stelle bleibe unbenutzt, jede trage etwas zur Vermehrung der menſchlichen Gluͤckſelig⸗ keit bei. So erfuͤllt Ihr den Zweck Eures Lebens und thut, was der Schoͤpfer der ganzen Welt von Euch fordert.
In dem ſchoͤnen Gottesreiche iſt nichts ſchaͤdliches, nichts unnuͤtzes, wenn die geſchickte und thaͤtige Hand des Menſchen es zum Seegen ſeines Geſchlechts verwandeln will.
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