Teil eines Werkes 
Erster Theil (1818)
Entstehung
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XXXII

machen habt, um in Zukunft alle die Fehler zu vermeiden, die die bisherige Verfaſſung an vielen Orten hatte. Gegen waͤrtiges Buch iſt recht eigentlich in der Abſicht geſchrieben, um Euch Fingerzeige zu geben, worauf Ihr bei einer neuen Wirthſchaftseinrichtung zu ſehen habt.

Da wohl ſelten oder nie ein Dorf oder eine Feldmark ganz ſo iſt, wie eine andere, ſo kann auch nie ein Rath gege⸗ ben werden, der fuͤr alle Orte gleich brguchbar waͤre. Der Verfaſſer glaubt aber, daß es in den Preußiſchen Staaten nicht leicht ein Dorf geben werde, in welchem nicht das eine oder andere von dem, was dieſes Buch enthaͤlt, Nutzen brin gen koͤnne.

Sagt nicht: aus Buͤchern werden wir doch nichts ler⸗ nen! Allein aus Buͤchern freilich nicht. Zugeben und geſte⸗ hen werdet Ihr aber, wenn Ihr klug ſeyd, daß man vom Ackerbau wenig weiß, wenn man nur in Einer Gegend ge weſen iſt. Jedes Land und jeder Kreis, oft jeder Ort darin, hat gewiſſe Vortheile, die andern Orten unbekannt ſind. Meint Ihr nicht, daß es nuͤtzlich ſey, alles das in ein Buch zuſam⸗ men zu tragen, was im Ackerbau und in der Viehzucht von den kluͤgſten Landwirthen in allen Gegenden als das Beſte erprobt worden iſt?

Ich bin eines Landmanns Sohn, und kenne die ganzen Umſtaͤnde, in welchen ein Bauer iſt. Ich ſpreche alſo nicht wie der Blinde von der Farbe, ſondern weiß aus Erfahrung, daß alles das an irgend einem Orte anzuwenden iſt, was ich in dieſem Buche anrathe.

Ich liebe den Stand, der mich erzogen hat, und wuͤnſche

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