Teil eines Werkes 
Erster Theil (1818)
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kennen, mit welcher ſie dem landesherrlichen Willen die Hand boten und ſich zu dieſem Tauſch bereit erklaͤrten. Ihr muͤßt ſie bei den mancherlei neuen Einrichtungen in ihrer Wirth⸗ ſchaft, die durch dieſe Umwandelungen noͤthig werden, moͤg⸗ lichſt unterſtuͤzten. Denn ob ſie gleich durch das Land, wel⸗ ches ſie erhalten, fuͤr die Dienſte entſchaͤdiget werden, ſo ha ben ſie doch jetzt in der erſten Zeit viele Sorge mit der An. ſchaffung von Pferden und Zugvieh uͤberhaupt, ſo wie mit der Errichtung neuer Gebaͤude.

Seyd einander daher behuͤlflich, wo Ihr koͤnnt, damit je der Theil ſeine Wirthſchaft aufs Neue recht bald in Ordnung bringe. Aller Schaden, den der Krieg verurſacht hat, wird verſchmerzt werden, wenn Ihr die Wohlthaten, welche Euch durch dieſe Veraͤnderung zu Theil werden, recht anwendet.

lber im Schlaraffenlande wohnen wir nicht, wo die Tau ben ſchon gebraten ins Maul fliegen. Arbeit und Muͤhe macht die Umwandelung der Wirthſchaft ſie erfordert auch Nachdenken. Wer die Haͤnde in den Schooß legen wollte, wuͤrde wenig Vortheil davon haben, daß er kuͤnftig keine Ho fedienſte mehr zu leiſten braucht.

Jetzt iſt die Zeit zur Thaͤtigkeit und zur Aufmerkſamkeit fuͤr Euch. Alle bisher beſtandenen Verhaͤltniſſe mit dem Acker, der Weide und dergleichen hoͤren auf. Solche Berechtigun⸗ gen, wodurch einer den andern in der Benutzung ſeines Ei⸗ genthums ſtoͤrte, ſind aufgehoben. Es geht Ackerland verlo⸗ ren, und die bisherige Feldereinrichtung kann ferner nicht ſo bleiben.

Darum gebt acht, wie Ihr nun Eure Einrichtungen zu