——— XXVII zoder ne, daß ihre Anzahl ſehr groß war, und daß ſelbſt die Fuͤr⸗ ſten jener Zeit nichts gegen ſie ausrichten konnten. es ein Diejenigen Einwohner, welche in Städte zuſammen zo⸗ morgen gen, ſicherten ſich vor den Gewaltthaͤtigkeiten dieſer Raͤuber, unter⸗ und litten hoͤchſtens dann, wenn ſie ihre Waaren von einer damit Stadt zur andern ſchaften, und unterweges angefallen wur— ſie es den. Deſto mehr waren aber die Landleute den Beraubun⸗ ner fuͤr gen ausgeſetzt. Wo wollten dieſe mit dem Ihrigen hin? Die Fruͤchte des Landmannes ſtehen ja frank und frei da. Wenn dſolche die Macht der buͤrgerlichen Ordnung und der Geſetze ſie ber fuͤr nicht ſchuͤtzt, ſo kann der Ackerbauer ſich vor Raub nicht ſi⸗ Zuſam⸗ cher ſtellen.
Man kann ſich alſo denken, mit welchen Beſchwerden die ſie nicht Landleute jener Zeit zu kaͤmpfen hatten. Da ſie ihres Eigen⸗ zer noch thums, oft ſelbſt ihres Lebens, nie ſicher waren, ſo konn— en ſchon ten ſie nur wenig Luſt haben, den Ackerbau mit Luſt und Ei⸗
fer zu treiben. Sie erbaueten nur das Nothduͤrftige, eit war weil der Ueberfluß jene Raͤuber nur mehr angereitzt haͤtte. therren; Viele Landleute begaben ſich in jener Zeit, um vor der egen ſo Pluͤnderung Ruhe zu haben, unter den Schutz muthiger Maͤn⸗ denken ner, die mit den Waffen umzugehen wußten, und die es auf Gewalt⸗ ſich nahmen, die oͤffentliche Sicherheit herzuſtellen.
Soldaten, wie wir ſie jetzt haben, gab es damals nicht. ns richt Die Vertheidigung des Landes gegen auswaͤrtige und innere ſe duch Feinde, wurde durch die damals ſogenannten Ritter beſorgt. ihr gen⸗ Zu ſolchen nahmen die Landleute ihre Zuflucht, und da⸗ n ton mit dieſe ſich mit den noͤthigen Leuten erhalten konnten, uͤber⸗
gméir nahmen es die Ackerbauer, das Land ihres Schutzherrn mit im Ein⸗


