Teil eines Werkes 
Erster Theil (1818)
Entstehung
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XXV nur ei⸗ ſich dann bei der Verfertigung mancher Dinge einer dem an Ver dern in die Haͤnde arbeiten. Einer konnte dem andern leich⸗ eicit ter das uͤberlaſſen, was er verfertigte, und dagegen leichter von lmehr dem andern erhalten, was er brauchte, wenn ſie nicht weit wenden von einander wohnten. So entſtanden die Staͤdte, die

zur Betreibung der mehreſten Handwerke und Kuͤnſte weit e Fort⸗ eher geeignet ſind, als die Doͤrfer. Fuͤr die Landleute haben te fan⸗ ſie den großen Vortheil, daß ſie auf einem kleinen Platze al h eine les bekommen koͤnnen, was ſie brauchen. Wohnten die Hand⸗ dielleicht werker zerſtreut auf den Doͤrfern umher, ſo muͤßte man nach jeder einzelnen Sache laufen, ſtatt daß man jetzt alles mit Ei⸗ die ſo nem Gange erhalten kann. entſtan⸗ In jenen Zeiten, wo in unſern Gegenden die Menſchen und die zuerſt aus dem Stande der Wildheit in den geſitteten uͤber⸗ Fruͤch⸗ giengen, und ſich nach und nach in die verſchiedenen Beſchaͤfti⸗ keit ſich gungen theilten, gab es aber außer jener natuͤrlichen Urſache Wirth⸗ noch einen andern Grund, warum ein großer Theil der Ein Nahrung wohner ſich in Staͤdten und groͤßeren Orten zuſammen ge⸗ ſellte. Dieſer war die groͤßere Sicherheit, in welcher ſie in chen zu⸗ großer Anzahl leben konnten. manche Denn in einem Lande, wo man vorher noch gar kein Ei⸗ cgreiflich genthum kannte; wo man entweder von einem Orte zum an⸗ mehre⸗ dern mit ſeinem DViehe zog, oder bloß von den wilden Thie⸗ jelen ar⸗ ren lebte, konnte es weder Obrigkeiten, noch andere heilſame Einrichtungen geben, die jetzt das Eigenthum des einzelnen baueten, Einwohners in Schutz nehmen. er, wemn Das Recht des Staͤrkern galt damals allein. Wer mit konnte Liſt oder Gewalt von ſeinen Nachbaren etwas nehmen konnte,

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