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Anweisung zum Anbau und zur Benutzung des Mais oder türkischen Weizens : besonders im nördlichen Deutschlande und in den preuß. Staaten nach eigenen Erfahrungen / vom Hofprediger Schregel zu Schwedt . Mit einigen Anmerkungen und einer Vorrede versehen von Albr. Thaer
Entstehung
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der dahin gebracht werden, anderes Getreide zu freſſen*).

So wie aber der Mais in Abſicht der Ma⸗ ſtungsfaͤhigkeit Vorzuͤge vor den bei uns gewoͤhn⸗ lichen Getreidearten hat, ſo zeigt er ſie auch in der Brennerei. Er giebt nicht nur einen Branntwein von vorzuͤglicher Guͤte und angeneh⸗ mem Geſchmack, ſondern er giebt auch davon mehr, als gleiche Quantitaͤten Rocken oder Weizen. Der ſo induſtrioͤſe als thaͤtige Paͤchter des in der Neumark belegenen, dem Hrn. Haupt⸗ mann v. Arnim gehoͤrigen Guts Raduhn, der Amtmann Wachsmuth, uͤberzeugte ſich durch an⸗ geſtellte Verſuche von der Wahrheit deſſen, was ich ſo eben bemerkt habe. Er ließ 2 Scheffel von ſeinem beſten Weizen auf die Blaſe bringen, und merkte genau an, was dieſer an Branntwein gegeben hatte. Hierauf vermengte er einen Scheffel Weizen mit eben ſo viel Mais-Schroot, und es ergab ſich, daß er drei bis vier Quart Branntwein mehr bekam, als vom Weizen ohne

*) Die ausgezeichnete Maſtfaͤhigkeit des Mais iſt allenthalben entſchieden anerkannt, wo man den Bau deſ⸗ ſelben im Großen betreibt. D. H.