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ſtarkes Feuer unter dem Keſſel, nimmt von Zeit zu Zeit den Schaum mit einem Schaumloͤffel ab. Nach Verlauf von zwei Stunden laͤßt man das Feuer erloͤſchen, den Saft ſich abkuͤhlen, und gießt ihn, ehe er ganz erkaltet iſt, in reine hoͤl⸗ zerne oder irdene Gefaͤße, und zwar abermals durch ein Tuch von Molton oder Leinewand. Man laͤßt in dieſen Gefaͤßen den Saft voͤllig erkalten. Es entſtehen nun zwei Sorten von Saft, der obere und untere, erſterer von hellerer und letzterer von dunklerer Farbe. Der hellere Saft liefert einen vorzuͤglicheren Syrup. Wem alſo daran gelegen iſt, einen Syrup von vorzuͤglicher Guͤte zu bekommen, der gieße vorſichtig den oberen Saft in ein beſonderes Gefaͤß, und dampfe dann jede Sorte fuͤr ſich ab. Dies Abdampfen oder Eindicken geſchiehet bei einem gelinden und ſo viel als moͤglich gleich ſtarken Feuerungsgrad, und man hat darauf zu ſehen, daß der Saft nicht koche, ſondern nur ſo ſtark erhitzt werde, daß er dampfe. Sollte ſich etwa noch Schaum oder Un⸗ rath auf der Oberflaͤche zeigen, ſo nimmt man ſelbigen ab. Der Saft muß ſo lange abdampfen,
Hinſicht eben ſo damit verfahren, wie man es bekanntlich mit dem Runkelruͤbenſyrup thut. D. Z.
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