(65)
ſ, n mit dem Preſſen auf mehrere Stunden aufhoͤrt, ein⸗ gießt man in die Oeffnung ſiedendes Waſſer, um daß zu verhuͤten, daß der etwa nicht rein abgelau⸗ Reben fene Saft ſauer werde, und den Saft verderbe, di welcher noch gewonnen werden ſoll. Ueberhaupt „mit muß ſowohl die Preſſe als das Gefaͤß, worin ſe drei der Saft bis zur Zeit des Siedens aufbewahrt Seite wird, ſehr reinlich gehalten, und der Saft, be⸗ Sol ſonders bei warmer Witterung, ſo lange an einem und kuͤhlen Orte aufbewahrt werden, bis man ihn die zum Sieden aufſetzt. Man muß entweder die 66 kleineren Portionen nach dem Auspreſſen oder den nd. ganzen Vorrath von Saft, ehe man ihn aufs dder Feuer ſetzt, durch ein Tuch von Molton oder Lei⸗ der newand laufen laſſen, damit der Saft moͤglichſt A klar und rein ſey.(Sollte ſich's in der Folge zei⸗ Rir⸗ gen, daß der Syrup durch einen Zuſatz von Kalk einer gewinne; ſo wuͤrde man ihn zu dem Safte gießen bel⸗ muͤſſen kurz vor oder bei dem Aufſetzen zum Sie⸗ die den, etwa 3 Loth zu 30 Quart Saft.*) Die huͤt⸗ erſteren zwei Stunden hindurch unterhaͤlt man ein Zeit
pfene*) Daß dieſer Syrup durch den Zuſatz von Kalk ge⸗ zmt. reinigt, und auch der Zuckerſtoff mehr entwickelt werde, ngel hat wohl nicht den geringſten Zweifel. Man muß in dieſer man E
mit


