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(64) Holz, welches zwiſchen die Waͤnde der Preſſe, an die Stelle deſſen, worin Oel gepreßt worden, ein⸗ gefugt werden kann, dergeſtalt ausſtaͤmmen, daß in die viereckige Vertiefung etwa zwei Metzen Maisſtengel geſchuͤttet werden koͤnnen. In dieſe Vertiefung paßt genau ein ſtarkes fichtenes, mit
kleinen Loͤchern verſehenes Brett, welches die drei
Zoll von einander entfernten, auf der unteren Seite angebrachten ſtarken Leiſten etwa anderthalb Zoll vom Boden der Vertiefung entfernt halten, und wodurch dem Saft ein freierer Abfluß durch die ſeitwaͤrts am Boden angebrachte Oeffnung— es koͤnnen deren auch mehrere ſeyn— verſchafft wird. In dieſe Oeffnung wird eine blecherne drei oder vier Zoll lange Roͤhre getrieben, durch welche der Saft in das untergeſetzte Gefaͤß fließt. Oben in jene viereckige Vertiefung paßt ein mit zwei Rin⸗ gen zum Herausheben verſehener Deckel aus einer wenigſtens vier Zoll ſtarken Bohle verfertigt, wel⸗ cher dann durch die Schraube oder die Keile in die Oeffnung getrieben wird. In dieſe Oeffnung ſchuͤt⸗ tet man die Maisſtengel, und zieht von Zeit zu Zeit die Preſſe ſtaͤrker an, bis der Saft nur tropfen⸗ weiſe und langſam aus der Roͤhre hervorkommt. Der Arbeiter nimmt dann die gepreßten Stengel
heraas, und ſchuͤttet aufs neue ein. Sobald man mit


