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( 63) Wer es mit der Zeit des Abdampfens, und mit dem Brennmaterial nicht genau nimmt, kann immer auf jeden Scheffel zerſchnittener Stengel einen hal⸗ ben Eimer voll Waſſer gießen, oder ſelbige mit dieſer Quantitaͤt Waſſer eine halbe bis drei Vier⸗ telſtunden ſcharf kochen laſſen. Von Zeit zu Zeit wird die Maſſe umgeruͤhrt, ſo, daß die untere Lage nach oben gebracht wird. Man ſchuͤttet ſo⸗ dann die gekochten Stengel ſammt der Fluͤſſigkeit in ein reines Gefaͤß, und macht ſofort mit dem Auspreſſen der Anfang, wobei man aber keine zu ſtarken Portionen unter die Preſſe bringen darf, weil man ſonſt an Saft verlieren oder aber genoͤ⸗ thigt ſeyn wuͤrde, die Maſſe zu lockern, oder um⸗ zuwenden und noch einmal zu preſſen, wodurch das Geſchäft des Preſſens um ſo laͤnger waͤhren wuͤrde, welches wegen des zu befuͤrchtenden Sauerwerdens des Saftes ſo ſehr als moͤglich beſchleunigt werden muß. Auch duͤrfen die Preſ⸗ ſen, es moͤgen nun Keil⸗ oder Schraubenpreſſen ſeyn, nicht gleich anfangs zu ſcharf angezogen wer⸗ den. Hierbei muß ich aber bemerken, daß in die⸗ ſen Preſſen nicht etwa Oel gepreßt ſeyn darf, weil dadurch der Saft einen unangenehmen Geſchmack und Geruch bekommen wuͤrde. Man laſſe zum Auspreſſen der Maisſtengel ein Stuͤck kernigtes


