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Anweisung zum Anbau und zur Benutzung des Mais oder türkischen Weizens : besonders im nördlichen Deutschlande und in den preuß. Staaten nach eigenen Erfahrungen / vom Hofprediger Schregel zu Schwedt . Mit einigen Anmerkungen und einer Vorrede versehen von Albr. Thaer
Entstehung
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Gelenke der Maispflanze mit einem Hammer zer⸗ ſchlagen, und mit einer Handwalze mit zwei ſich entgegenlaufenden Walzen auspreſſen laͤßt, jedoch nicht alle Stengel zum Preſſen fuͤr tauglich er⸗ klaͤrt ſollte ſich dies beſtaͤtigen, ſo duͤrfte leicht die Maispflanze ſich mit der ſo geprieſenen Runkel⸗ ruͤbe meſſen koͤnnen, oder wohl gar Vorzuͤge vor derſelben haben.

Was nun die Art betrifft, wie man mit Be⸗ handlung der Stengel auf Syrup zu verfahren hat, ſo iſt ſie kuͤrzlich folgende: Man ſchneidet am Abend oder am fruͤhen Morgen eine ſo große Quantitaͤt Maisſtengel ab, als man den Tag uͤber auszupreſſen Gelegenheit hat; denn durch langes Liegen, zumal in freier Luft und ausgeſetzt den Sonnenſtrahlen, verlieren die abgeſchnittenen Stengel an Saft, und dieſer von ſeiner Suͤßig⸗ keit. Die Blaͤtter und der obere Buͤſchel, die Bluͤthe werden abgeriſſen, die Stengel auf der Schneidelade zerſchnitten, hierauf entweder mit ſiedendem Waſſer uͤbergoſſen, oder aber in einem Keſſel eine halbe Stunde lang bei einem ſtarken Feuerungsgrade gekocht. Da nach der oben an⸗ gefuͤhrten Bemerkung das laͤngere Abdampfen den Syrup wohlſchmeckender macht, ſo darf man mit dem Zuſatz an Waſſer nicht zu kaͤrglich verfahren.