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Anweisung zum Anbau und zur Benutzung des Mais oder türkischen Weizens : besonders im nördlichen Deutschlande und in den preuß. Staaten nach eigenen Erfahrungen / vom Hofprediger Schregel zu Schwedt . Mit einigen Anmerkungen und einer Vorrede versehen von Albr. Thaer
Entstehung
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( 6r) des Hrn. Geh. Raths Hermbſtäͤdt Sammlung praktiſcher Erfahrungen und Beobachtungen 2. B. I. Heft, in die Haͤnde fiel, als daß ich dem Mais⸗ ſafte haͤtte ungeloͤſchten, an der Luft zerfallenen Kalk zuſetzen koͤnnen, wie dieſer bei Bereſtung des Syrups aus Runkelruͤben nach den Erfahrungen dieſes beruͤhmten Chemikers angewendet werden ſoll, ſ. p. 19. Anmerkung. Moͤgen nun Andere, und beſonders der verdienſtvolle Gey. Rath Herr Hermbſtaͤdt ihre Talente dazu anwenden, auch den Maisſaft ihrer Verſuche zu wuͤrdigen, und ihn zu dem Grade von Brauchbarkeit zu erheden, deſſen er faͤhig iſt. Sollte ſichs beſtaͤtigen, was ein Mitglied der Maͤrk. oͤkonomiſchen Geſellſchaft im vorigen Herbſt verſucht und gefunden haben will, daß naͤmlich der ganze Stengel der Maispflanze, und zwar nach der Ernte noch, zur Bereitung des Syrups tauglich ſeyn ſollte*), was auch nach der Verſicherung des Hrn. D. Burger der D. Neuhold in Graͤz ſchon mehrere Male mit Erfolg verſucht hat, welcher, beilaͤufig geſagt, die Knoten oder

*) Dies bezweifle ich nun ſehr. Schon gegen die Zeit der Reife, wenn ſich das Mehl in den Koͤrnern gebildet hat verliert der Saft dieſer Pflanze ſeinen ſuͤßen Ge⸗ ſchmack, der am ſtaͤrkſten zur Zeit der Bluͤthe iſt.

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