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Anweisung zum Anbau und zur Benutzung des Mais oder türkischen Weizens : besonders im nördlichen Deutschlande und in den preuß. Staaten nach eigenen Erfahrungen / vom Hofprediger Schregel zu Schwedt . Mit einigen Anmerkungen und einer Vorrede versehen von Albr. Thaer
Entstehung
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6 58) ner Erfahrung zufolge gar nicht ausbrechen, und wuͤrde dennoch einen gleichen Koͤrnerertrag bekom⸗ men. Weil ſie aber Schatten ſowohl auf die un⸗ teren Theile der Maispflanze, als auch auf die zwiſchen den Kreiſen ſtehenden Runkelruͤben oder Krupbohnen werfen: ſo wird man wohl das Aus⸗ brechen derſelben um ſo weniger unterlaſſen, da man ſie als ein ſo treffliches Viehfutter benutzen kann. Hierbei muß ich aber davor warnen, daß man die Rehenſchoͤßlinge ohne Miſchung von an⸗ dern Futterkraͤutern dem Rindviehe gebe, weil es, ſobald die Fuͤtterung mit den Schoͤßlingen aufhoͤrt, nur durch Hunger genoͤthigt, ſich zum Freſſen an⸗ derweitiger Futterkraͤuter bequemt. Indeſſen kann man ſich dieſes nahrhafte Futter dadurch auf laͤn⸗ gere Zeit verſchaffen, wenn man den Mais als Futterkraut bauet und ihn abſchneiden laͤßt, ſo⸗ bald ſich die Bluͤthe zeigt. In dieſem Falle wird ein zweimaliges tiefes Pfluͤgen hinreichend ſeyn und koͤnnen, die Koͤrner hinter dem Pfluge etwa nur einen halben Fuß von einander ausgelegt wer⸗ den; jedoch muß immer eine Zwiſchenfurche blei⸗ ben, damit man die Pflanzen einmal behacken koͤnne. Eben ſo kann man auch nach der Ernte ein Rockenfeld umackern und mit Mais belegen laſſen, wodurch man dann bis zum Eintritt der