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Anweisung zum Anbau und zur Benutzung des Mais oder türkischen Weizens : besonders im nördlichen Deutschlande und in den preuß. Staaten nach eigenen Erfahrungen / vom Hofprediger Schregel zu Schwedt . Mit einigen Anmerkungen und einer Vorrede versehen von Albr. Thaer
Entstehung
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( 52)

ut des

wird,

Mehl Zweiter Abſchnitt.

itbar Von der Benutzung des Mais.

dden

woͤhn⸗

ohl in VII

en gel⸗ Benutzung der ausgebrochenen Neben⸗

tniche ſchoͤßlinge.

von Die Nebenſchoͤßlinge oder Auswuͤchſe(ſ. III.)

ander kann man entweder gleich nach dem Ausbrechen

elen dem Rindvieh geben, oder getrocknet fuͤr den Win⸗

ede er aufbewahren. Es moͤchte wohl nicht leicht ein

Felde Futterkraut geben, welches das Rindvieh lieber

Maib frißt, und nach deſſen Genuß die Kuͤhe mehr Milch

oder geben, als eben dieſe Nebenſchoͤßlinge, wenn ſie

denn zumal als Gruͤnfutter gegeben werden. Zwei Kuͤhe,

einer welche auf dem Stalle mit dem fetteſten Gruͤnfut⸗ ter von Oderwieſen unterhalten wurden, gaben

Hau⸗ taͤglich 13 Quart Milch; aber von dem Tage an,

wo ſie Maisauswuͤchſe fraßen, gaben ſie 17 Quart und zwar ſo lange, als dies Futter gereicht werden konnte. Man darf ſich uͤbrigens mit dem Ausbre⸗ chen der Auswuͤchſe nicht uͤbereilen; es ſchadet der Pflanze nicht, wenn die Schoͤßlinge auch uͤber eine halbe Elle lang werden; ja, man duͤrfte ſie mei⸗