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ſehen haben, indem die aͤußerſt feilte Haut des Maiskorns auf der Muͤhle gaͤnzlich zermalmt wird, und in den feinſten Theilchen ſich unter das Mehl miſcht, auch unter dem Gries oder der Gruͤtze ſichthar wird. Zu Mehl und Gruͤtze habe ich deshalb den weißen Mais gewaͤhlt, von welchem ſich gewoͤhn⸗ lich auf jedem Maisfelde alljaͤhrlich, obwohl in einem Jahre mehr als in dem anderen, in den gel⸗ ben Aehren einzelne Koͤrner finden. Dieſe breche man aus, pflanze ſie entfernt von dem Mais von gelber Farbe, damit ſie ſich nicht unter einander befruchten, und man wird ſich auf dieſe Art eben ſowohl weiß⸗ als gelbfarbigen Mais verſchaffen oͤnnen. Legt man aber auch auf dem einen Felde bloß weißen und auf dem anderen gelben Mais aus, ſo wird man doch Kolben mit bunten oder rothbraunen Koͤrnern ernten; dieſe muß man denn ſchon zuruͤckwerfen, wenn man Mais von einer Farbe zur Muͤhle ſenden will. 8
Die entkoͤrnten Kolben lege man in Hau⸗
fen unter Obdach.


