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Anweisung zum Anbau und zur Benutzung des Mais oder türkischen Weizens : besonders im nördlichen Deutschlande und in den preuß. Staaten nach eigenen Erfahrungen / vom Hofprediger Schregel zu Schwedt . Mit einigen Anmerkungen und einer Vorrede versehen von Albr. Thaer
Entstehung
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6 52) tung benntzen, wie man es fuͤrs beſte haͤlt, keinen Nachtheil hervorbringen.

Um den abgedroſchenen Koͤrnern die erforder⸗ liche Reinheit zu verſchaffen, ſie von den zerſchla⸗ genen kleinen Stuͤcken der Aehren, und einem haͤu⸗ tigen Weſen, dem ich keinen ſchicklichen Namen zu

geben weiß, zu reinigen, ſiebt man ſie anfangs

durch ein Sieb mit groͤßeren und dann durch ein Sieb mit kleineren Oeffnungen.

Herr D. Burger ließ uͤbrigens ſchon im Decem⸗ ber, ja einer ſeiner Freunde ſchon im Oktober dre⸗ ſchen, und das Entkoͤrnen ging wider Erwarten gut von ſtatten. Weil aber die Maiskoͤrner im Inneren lange feucht bleiben, ſo wird es gerathe⸗ ner ſeyn, groͤßere Quantitaͤten erſt ſpaͤter zu dre⸗ ſchen, weil man ſich dadurch der Muͤhe uͤberhebt, die Koͤrner durch mehrmaliges Umſchaufeln vor dem Verderben zu bewahren.

Fuͤr diejenigen, welche kleine Quantitaͤten Mais entkoͤrnen wollen, ſetze ich noch die Arten her, wie ich die Kolben entkoͤrnen ſah. Sobald die Kolben gehoͤrig trocken ſind, druͤckt man ſie mit der linken Hand, und zwar die Spitze zuerſt gegen das Eiſen, welches ſich uͤber den Scheffel⸗ maaßen befindet, indeß man nitt der rechten Hand die Kolbe in die Hoͤhe zieht, und wiederholt dieſe

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