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Anweisung zum Anbau und zur Benutzung des Mais oder türkischen Weizens : besonders im nördlichen Deutschlande und in den preuß. Staaten nach eigenen Erfahrungen / vom Hofprediger Schregel zu Schwedt . Mit einigen Anmerkungen und einer Vorrede versehen von Albr. Thaer
Entstehung
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thun wollen, wuͤrde ſchon in Abſicht der Ernte eine Verſchiedenheit bewirken, weil die Aehren, welche der nachgelegte Same bringt, auch ſpaͤter reifen. Auf den Fall des Ausbleibens mancher Pflanzen pflege ich am Tage des Auslegens auf demſelben Acker, wo der Mais ausgelegt iſt, eine zwei Zoll tlefe Rinne von beliebiger Laͤnge zu machen, und in dieſe nahe neben einander Matskoͤrner zu ſtreuen, wodurch eine Pflanzſchule entſteht, aus welcher die leer gebliebenen Stellen bepflanzt wer⸗ den koͤnnen. Wollte man aber Koͤrner nachlegen, ſo wird man wohlthun, wenn man ſie 24 Stun⸗ den lang in Waſſer legt, weil ſie dann um ſo eher keimen.

III. S Behandlung der Maispflanze bis zur Bluͤthezeit.

Sind die Mais⸗ und Runkelruͤbenpflanzen ge⸗ hoͤrig hervorgekommen, ſo laͤßt man von Zeit zu Zeit darnach ſehen, daß das Unkraut ſie nicht uͤberwachſe, welches zumal bei feuchter und war⸗ mer Witterung auf friſch geduͤngten Feldern ſo reichlich als uͤppig hervorzukommen pflegt. Sollte dies Ueberwachſen zu befuͤrchten ſeyn— denn die Maispflanzen wachſen in den erſteren Wochen nicht merklich— ſo muß mit dem Behacken fruͤher,

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