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zum fruͤheren Reifen der Kolben beitraͤgt. Wollte man aber den Mais nicht in Kreiſen, ſondern ein⸗ zeln ſtehend in Reihen auslegen, ſo wuͤrden die Reihen zwei Fuß von einander entfernt ſeyn, und die Koͤrner einen Fuß weit von einander gelegt werden muͤſſen.
Bei warmer und feuchter Witterung wird der Mais in 8 bis 10, und der Runkelruͤbenſame in 14 bis 16 Tagen hervorgekommen ſeyn. Waͤh⸗ rend dieſer Zeit wird es nicht ſchaden, wenn man Kraͤhen und Elſtern vom Maisfelde verſcheucht, ſollten ſie ſich etwa daſelbſt ſehen laſſen, weil ſie die jungen Maispflanzen aus der Erde ziehen und das daran haͤngende Korn verzehren. Man be⸗ wirkt dies durch Scheuchen, welche man hin und wieder auf dem Acker anbringt, oder dadurch, daß man einigemal ein Gewehr losbrennt. Um die Voͤgel nicht aufs Maisfeld zu locken, ſey man vorſichtig beim Auslegen der Koͤrner, damit man ſie nicht auf dem Acker umherſtreue.
Sonſt hat man nur darauf noch zu achten, ob die Koͤrner gehoͤrig hervorgekommen ſind, weil oft Maͤuſe oder Wuͤrmer die Koͤrner verzehren, oder zum Keimen untauglich machen. Da, wo nun die Pflanzen ausgeblieben ſind, muͤſſen ſofort Koͤr⸗ ner nachgelegt werden. Vierzehn Tage ſpaͤter dies


