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Anweisung zum Anbau und zur Benutzung des Mais oder türkischen Weizens : besonders im nördlichen Deutschlande und in den preuß. Staaten nach eigenen Erfahrungen / vom Hofprediger Schregel zu Schwedt . Mit einigen Anmerkungen und einer Vorrede versehen von Albr. Thaer
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fahrung als vortheilhaft empfehlen. Benutzt man auf dieſe Art die Flaͤche zwiſchen den 2 ½ Fuß von einander entfernten Kreiſen, ſo thut man wohl, wenn man die ausgelegten Maiskoͤrner nicht eher vermittelſt der Harke oder dem Rechen mit Erde bedecken laͤßt, als bis der Runkelruͤben⸗Samen ausgelegt iſt, weil der Arbeiter da nur links und rechts auf die vom Pflaͤnzer nachgelaſſene Spur zu achten braucht, um auch ohne Anwendung einer Schnur die Mitte zwiſchen den beiden Reihen von Kreiſen nicht zu verfehlen. Uebrigens darf der Same der Runkelruͤbe nur vermittelſt der Finger I oder 14 Zoll tief in die Erde gedruͤckt, und ein wenig mit Erde bedeckt werden. Man verſichere ſich indeſſen vor dem Auslegen des Samens von der Guͤte deſſelben, und lege von den groͤßeren Samenkoͤrnern nur eins ein, weil man ſich da⸗ durch ſpaͤterhin die Muͤhe des Verziehens erſpart, wenn mehrere Pflanzen dicht neben einander her⸗ vorgekommen ſind. Zuletzt bemerke ich nur noch, daß die 2 ½ Fuß weite Entfernung der Kreiſe ſo an⸗ gelegt ſeyn muß, wenn es anders die Lage des Ackers erlaubt, daß die Strahlen der Sonne in den Mittagsſtunden hineinfallen, weil dies dem Gedeihen und dem Wachsthum der Mais⸗ und Runkelruͤben⸗Pflanzen ſehr zutraͤglich iſt, auch

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