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Anweisung zum Anbau und zur Benutzung des Mais oder türkischen Weizens : besonders im nördlichen Deutschlande und in den preuß. Staaten nach eigenen Erfahrungen / vom Hofprediger Schregel zu Schwedt . Mit einigen Anmerkungen und einer Vorrede versehen von Albr. Thaer
Entstehung
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als der Pflanzen wegen noͤthig waͤre, begonnen werden. Das Hacken braucht ſonſt nicht fruͤher zu geſchehen, bevor die Maispflanzen nicht eine Spanne hoch ſind. Unkraut darf man auf dem Maisfelde nicht aufkommen laſſen, denn die Mais⸗ pflanzen leiden ſowohl durch das Andraͤngen dieſer aus ſaugenden Pflanzen, als durch den Schatten, welchen ſte verurſachen. Das Behacken, welches in dem Falle noͤthig wird, geſchiehet aber nicht bloß der Vertilgung des Unkrauts wegen, ſondern es traͤgt auch zur Lockerung des Ackers, und da⸗ durch zum groͤßeren Wachsthum und Gedeihen der Pflanzen bei, weshalb auch die Flaͤche im Innern der Kreiſe ebenfalls mit der Hacke aufgelockert werden muß. Sollte das Behacken des Unkrauts wegen nicht wiederholt werden duͤrfen, ſo unterlaſſe man es dennoch nicht: denn es wird ſich in ſeinen Folgen ſehr lohnend zeigen. Dies Behacken kann bei der von mir vorgeſchlagenen Art, den Mais zu legen, der zwiſchen den Reihen der Kreiſe ſtehenden Rankelruͤben wegen nur durch Menſchenhaͤnde ver⸗ richtet werden. Wer aber den Zwiſchenraum un⸗ benutzt laͤßt, nur in Reihen die Koͤrner einen Fuß weit von einander entfernt, und zwiſchen zwei derſelben ein paar Krupbohnen legt, der kann ſich der Pferdehacke oder des Schaufelpflugs bedienen,