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vielmehr faulen, oder den Maͤuſen und Wuͤrmern zum Raube werden wuͤrden. Gleichwohl iſt es rathſam, mit dem Auslegen ſo fruͤh als moͤglich den Anfang zu machen, und ſich nicht etwa durch die Moͤglichkeit eines noch einfallenden Reifes da⸗ von abhalten zu laſſen, weil dieſer, nach den Er⸗ fahrungen derer, welche ſich ſchon lange mit dem
daisbau beſchaͤftigt haben, der Maispflanze auch in dem Falle nicht ſchaden ſoll, wenn auch der Reif ihre Blaͤtter gaͤnzlich zernichten ſollte, indem die Pflanze aufs neue Blaͤtter treibt*). Meine Erfahrungen kann ich hierin weder als Beſtaͤti⸗ gung noch als Beweiſe vom Gegentheil anfuͤhren; doch bin ich der Meinung, daß, wenn der Reif ſo ſtark iſt, daß er das Innere der Pflanze bis auf das Samenkorn herab zerſtoͤrt, es wohl gerathe⸗ ner ſeyn moͤchte, ſich die Muͤhe einer neuen Aus⸗ legung von Koͤrnern nicht verdrießen zu laſſen, be⸗ ſonders in dem Falle, daß der Reif in der erſteren Haͤlfte des Mai Schaden angerichtet haͤtte. Der Moͤglich⸗
*) Dieſe Erfahrung iſt von Wichtigkeit. Wenn man es darauf wagen darf, den Samen ſo fruͤh zu legen, daß die Pflanze noch vor dem boͤſen Heiligen in der Mitte des Mai zum Vorſchein kommt, ſo iſt fuͤr den Maisbau in un⸗ ſerem Klima viel gewonnen. D. ₰.
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