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Anweisung zum Anbau und zur Benutzung des Mais oder türkischen Weizens : besonders im nördlichen Deutschlande und in den preuß. Staaten nach eigenen Erfahrungen / vom Hofprediger Schregel zu Schwedt . Mit einigen Anmerkungen und einer Vorrede versehen von Albr. Thaer
Entstehung
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6 31) der ſo Auslegen vermittelſt der Finger die Koͤrner ab, doch laſſe man die oberen und unteren Reihen zur Ausſaat unbenutzt, weil ſie ſelten ſo vollkommen ausgewachſen ſind, als die in der Mitte des Kol⸗ zge⸗ ben befindlichen Koͤrner. Man ſehe aber auch dar⸗ ⸗ auf, daß die Koͤrner beim Abbrechen vom Kolben nicht verletzt werden, weil ſie ſonſt leicht faulen.

Mais Das Einweichen der Koͤrner, welches man .% hier und da empfiehlt, halte ich nach meiner Er⸗ nan fahrung fuͤr ganz uͤberfluͤſſig und in dem Fall ſchaͤd⸗ elche lich, wenn eine unmittelbar nach dem Auslegen der cher Saat einfallende kuͤhle Witterung das ſchnelle Kei⸗ Ar⸗ men der Koͤrner verhindern ſollte. Muß man Koͤr⸗ ſel⸗ ner nachlegen, oder hat man ſich mit dem Aus⸗ chſe⸗ legen des Samens verſpaͤtet, oder fuͤrchtet inan, nzen daß der Acker ſchnell ausgetrocknet werden duͤrfte, zeren ſo moͤchte dies Einweichen noch eher zu empfehlen ed ſeyn. Doch wuͤrde ich auf den Fall des Ausblei⸗ derf bens einzelner Pflanzen anrathen, ſich Pflanzen nen zu halten, um mit dieſen— denn ſie laſſen ſich enig ſehr gut verpflanzen— die leer gebliebenen Stel⸗ egen len zu beſetzen.

nheit Die Zeit der Ausſaat richtet ſich nach der gür⸗ Witterung im Fruͤhjahr. So lange es ſtarke reſen Nachtfroͤſte giebt, darf man den Samen nicht dn auslegen, weil die Koͤrner entweder nicht keimen,

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