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Anweisung zum Anbau und zur Benutzung des Mais oder türkischen Weizens : besonders im nördlichen Deutschlande und in den preuß. Staaten nach eigenen Erfahrungen / vom Hofprediger Schregel zu Schwedt . Mit einigen Anmerkungen und einer Vorrede versehen von Albr. Thaer
Entstehung
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( 30) empfohlen werden, welche leider! noch immer ſo wenig als Duͤngung angewendet wird.

II. 1

Vom Samen, von der Zeit wenn er ausge⸗ legt, und von der Art, wie dies geſche⸗ hen muß.

Da man, um einen Morgen Acker mit Mais zu belegen, nur wenige Metzen Koͤrner bedarf: ſo kann man um ſo leichter dafuͤr ſorgen, daß man recht gute Koͤrner auslege, d. h. ſolche, welche vollkommen reif geworden, und von vorzuͤglicher Groͤße ſind. Auf beides kommt viel an, weil Koͤr⸗ ner, welche nicht gehoͤrig reif geworden ſind, ſel⸗ ten keimen, und die dickeren, recht ausgewachſe⸗ nen Koͤrner auch ſtaͤrkere und geſundere Pflanzen liefern. Zu dem Ende lege man von den groͤßeren

Kolben, deren Koͤrner vorzuͤglich dick und glaͤnzend

ſind, ſo viele zuruͤck, als man zur Ausſaat bedarf, und haͤnge ſie den Winter uͤber an einem trockenen Orte auf. Daß man lieber zu viel als zu wenig Kolben zum Auslegen aufbewahre, iſt deswegen anzurathen, damit man nicht in Verlegenheit komme, wenn ja die Ausſaat durch Maͤuſe, Wuͤr⸗ mer oder andere Unfaͤlle leiden ſollte. Von dieſen zuruͤckgelegten Kolben breche man kurz vor dem

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