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lich zehre, und keinen Duͤnger wieder⸗ gebe. Letzteres iſt offenbar ein Vorwurf, der den Mais nicht trift. Sammelt man ſeine Auswuͤchſe, Bluͤthen, Blaͤtter, Stengel und Deckblaͤtter, und wendet ſie friſch oder getrocknet zum Viehfutter oder zum Streuen an; benutzt man den Koͤrner⸗ ertrag zum Futter fuͤr Pferde, oder als Maſtung fuͤr Rindvieh und Schweine; giebt man ferner die nach meiner zu gebenden Anw iſung, den Mais zu pflanzen, auch nedenher auf dem Maisfelde noch zu gewinnenden Runkelruͤben dem Hornvieh: ſo wird man ſich bald uͤberzeugen, daß der Maisbau den Duͤngermangel nicht vermehren werde. Und welch ein viel nahrhafteres Futter ſind die friſchen oder getrockneten Blaͤtter des Mais, ſeiner ſaftrei— chen Stengel nicht einmal zu gedenken, gegen das Stroh unſerer Getreidearten! Man wende alſo das letztere zum Streuen an, indem man das er⸗ ſtere als Fuͤtterung benutzt.
Geſetzt aber auch, es wuͤrde durch Sachverſtaͤn⸗ dige dahin entſchieden, daß der Mais das Land in etwas ausſage: ſo wird beſonders in den Gegen⸗ den, wo Futterkraͤuter im Ueberfluß gewonnen werden, z. B. im Oder⸗, Warte⸗ und Netze⸗ bruch*), und in den an der Oder belegenen Ort⸗
) Ob der Mais in dieſen Niederungen paſſend ſey,


