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Anweisung zum Anbau und zur Benutzung des Mais oder türkischen Weizens : besonders im nördlichen Deutschlande und in den preuß. Staaten nach eigenen Erfahrungen / vom Hofprediger Schregel zu Schwedt . Mit einigen Anmerkungen und einer Vorrede versehen von Albr. Thaer
Entstehung
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ſchaften, dies dem Maisbau den Eingang nicht verſperren, wenn man ſich einmal davon uͤberzeugt hat, daß der Mais den Duͤnger durch ſeinen Er⸗ trag reichlich bezahle. Wie viele tauſend Fuder Duͤnger werden in der Ukermark, Neumark und im Bruche zur Kultur des Tabacks angewendet, und dieſe Pflanze iſt nicht nur zehrend, ſondern giebt auch wenig oder gar keinen Duͤnger wieder.

Was den andern Vorwurf anlangt, daß der Maisbau viel Arbeit erfordere, ſo iſt er allerdings gegruͤndet, wenn man zumal ſeine Kul⸗ tur mit der unſerer gewoͤhnlichen Getreidearten vergleicht. Das zwei- und in ſchwererem Boden auch dreimal zu wiederholende Pfluͤgen, das Ge⸗ ſchaͤft des Auslegens der Samenkoͤrner, das mehrmalige Behacken und Anhaͤufen der Pflan⸗ zen, das Ausbrechen der Rebenſchoͤßlinge, das Abſchneiden der Stengel, das Abbrechen der Aeh⸗ ren oder Kolben, das Reinigen derſelben von den Deckblaͤttern, das Zuſammenbinden und Aufhaͤn⸗ gen der Kolben, und vor allem wenn man den Mais nicht driſcht das Entkoͤrnern derſelben

ſcheint mir noch zweifelhaft, wegen der fruͤhen Reiffe, die daſelbſt faſt alljaͤhrlich einfallen, und das Kartoffeikraut zerſtoͤren. D. H.