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Acker
Wahr hlecht Ernte
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Jahre „Un⸗
(21) garn und Steyermark der Fall iſt, nicht fuͤglich zu den auszehrenden Fruͤchten gezaͤhlt werden duͤrfe. Als Laie in der Landwirthſchaft maße ich mir's nicht an, hieruͤber entſcheiden zu wollen. Meinem Dafuͤrhalten nach, kann der Mais wohl den Acker nicht mehr ausſaugen, als die uͤbrigen Getreide⸗ arten oder Kartoffeln, weil er nicht nur durch das erforderliche mehrmalige Behacken den Acker in einem lockeren Zuſtande hinterlaͤßt, und weil die weiten Zwiſchenraͤume unerſchoͤpft bleihen, mithin beinahe die Haͤlfte des Ackers als Brache unent⸗ kräͤftet bleibt*). Bei dem Mangel an Duͤn⸗ gungsmitteln, welche in unſeren Gegenden noch immer ein Hauptgebrechen der Land irthſchaft ſind, wuͤrde alſo der Maisbau, auch wenn er nur wenig das Land ausſaugen ſollte, nicht zu empfeh⸗ ſen ſeyn, traͤfe ihn der mit dem erſteren zuſam⸗ menhaͤngende Vorwurf mit Recht: daß er naͤm⸗
*) Daß der Mais viele Nahrung aus dem Boden her⸗ ausſauge, iſt wohl entſchieden. Aber eben ſo gewiß iſt es, daß er durch die Bearbeitung dem Acker wieder Vortheil bringe, und das Brachpfluͤgen erſetze. Dann aber giebt er Futter und folglich Duͤnger in reichem Maaße wieder. Und wenn er auf dem Hofe verfuͤttert wird, vermehrt er die Dungkraft der Wirthſchaft im Ganzen ſtaͤrker, als die Er⸗ ſchoͤpfung iſt, die er auf dem Acker bewirkt. D. G.


