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Anweisung zum Anbau und zur Benutzung des Mais oder türkischen Weizens : besonders im nördlichen Deutschlande und in den preuß. Staaten nach eigenen Erfahrungen / vom Hofprediger Schregel zu Schwedt . Mit einigen Anmerkungen und einer Vorrede versehen von Albr. Thaer
Entstehung
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und wird er vom fruͤhen Morgen bis zum Abend von der Sonne beſchienen, ſo kann man zum Zeit⸗ punkt der Ernte der bei uns bekannten Maisſorte den Monat September annehmen, wenigſtens in der Mark. In Hinterpommern, in Preußen und

in den Gegenden unfern der Oſtſee duͤrfte aber dieſe

Art von Mais entweder gar nicht zur Reife kom⸗ men, oder ihr Anbau unſicher und mißlich ſeyn. Fuͤr dieſe Gegenden giebt es dann aber Sorten, welche fruͤher zur Reife kommen, auch ſpaͤter als der gewoͤhnliche gelbe Mais ausgelegt werden koͤn⸗ nen. Der Herr D. Burger hat in ſeiner erwaͤhn⸗ ten Schrift gegen 30 Maisſorten aufgezaͤhlt, von denen einige, nach ſeiner Verſicherung, ſogar in Daͤnnemark zur Reife kommen ſollen. Es iſt alſo keinem Zweifel unterworfen, daß in der Mark das Klima, ſo wie der Boden dem Maisbau guͤnſtig ſind.

Aber ſo hoͤre ich fragen verdient es denn der Mais, bei uns gebaut zu werden? Dieſe Frage beantworte ich unbedingt mit Ja! Die Erfahrungen, welche ich ſieben Jahre hinter ein⸗ ander machte, haben mich vollkommen davon uͤber⸗ zeugt, daß er Vorzuͤge vor unſeren uͤbrigen Ge⸗ treidearten habe. Man ſehe, was daruͤber in dem Abſchnitt uͤber die Benutzung des Mais geſagt iſt,

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