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Anweisung zum Anbau und zur Benutzung des Mais oder türkischen Weizens : besonders im nördlichen Deutschlande und in den preuß. Staaten nach eigenen Erfahrungen / vom Hofprediger Schregel zu Schwedt . Mit einigen Anmerkungen und einer Vorrede versehen von Albr. Thaer
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gefaͤllt er ſich ſo gut, wie jede andere Pflanze, in einem fetten, tiefen, jedoch muͤrben Lehm⸗ boden; ja er gedeihet in ſeiner groͤßten Pracht nur an ſolchen Orten, die zur Kultur der uͤbrigen Getreidearten zu ſehr mit Pflanzen⸗ Nahrungstheilen uͤberladen und zu geil ſind. Aber auch im Sande, wenn er nur gehoͤ⸗ rig geduͤngt worden iſt, und nur ſo viel Bin⸗ dung hat, daß ihn nicht jeder ſtarke Wind aufhebt, kommt der Mais beſſer als andere Fruchtpflanzen, den Buchweizen etwa aus⸗ genommen, fort. Die Neuſtaͤdter Haide in Oeſterreich, die Ketſchemeter Haide in Un⸗ garn ꝛc., die in Ruͤckſicht auf Kultur und Fruchtbarkeit ſchlechter als alle deutſchen Haiden ſind, bezeugen meine Behauptung; denn uͤberall iſt in dieſen Sandfeldern der Mais die vornehmſte Frucht, die den Be⸗ wohnern ihre Bemuͤhungen noch am reich⸗ lichſten lohnet.

Hiermit ſtimmen auch meine ſieben Jahre hin⸗ ter einander gemachten Erfahrungen vollkommen uͤberein. Nur einmal in dem kuͤhlen Sommer 1805 ereignete es ſich, daß ein im Oktober einge⸗ tretener ſcharfer Froſt einen Theil der Aehren oder Kolben nicht zur voͤlligen Reife kommen ließ, und

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